Die bpbBestellenNewsletterPressePartnerImpressumKontakt

Home
   
FAQ Index
Suche

Themen
Publikationen
Arbeitsmaterialien Medien
Aus Politik und Zeitgeschichte
AV-Medienkatalog
CD-ROM/ CD/ DVD
Einzel-
publikationen
Entscheidung im Unterricht
Filmhefte
fluter
HanisauLand
Informationen zur politischen Bildung
Info aktuell
Internet-Angebote
Mobile Angebote
Karten
Pocket
Rechtsreihe
Schriftenreihe
Spicker Politik
Thema im Unterricht
Themenblätter im Unterricht
Themen und Materialien
Zeitbilder
Spiele
Sonstige
Was geht?
Suche
Veranstaltungen
Wissen
Lernen


Informationen zur politischen Bildung (Heft 276)

Ziele und Ergebnisse tschechischer Außenpolitik


Vladimir Handl / Dieter Segert
Inhalt

Einleitung

Externe und interne Einflussfaktoren

Etappen der Außenpolitik

Auf dem Weg in die EU

Einleitung

Das Profil der tschechischen Außen- und Sicherheitspolitik wurde zunächst durch die Geschichte des Landes, speziell die der letzten hundert Jahre, geprägt. Dazu gehörte das Wechselspiel produktiven Zusammenlebens und existenzieller Konfrontation mit den Deutschen, aber auch die bittere Erkenntnis, dass sich die Tschechen gerade in Krisensituationen auf ihre Verbündeten nicht hatten verlassen können, so wie es sich im Vorfeld des Münchener Abkommens 1938 und dreißig Jahre später, während des „Prager Frühlings“, zeigte. Weiterhin fehlte die Erfahrung von längerfristig konfliktfreien und intensiven, wechselseitig vorteilhaften Beziehungen mit anderen Nachbarstaaten. Schließlich prägte sich das Versagen der multilateralen Instrumente der Friedenssicherung und Kooperation sowohl vor dem Zweiten Weltkrieg in Gestalt des Völkerbundes als auch danach in Gestalt von RGW (COMECON) und des Warschauer Paktes in das kollektive Gedächtnis der tschechischen Bevölkerung ein.

Auf diesen historischen Erfahrungen gründen sich für die tschechische politische Elite einige über Parteigrenzen hinweg gültige Postulate. Dazu zählt vor allem die Notwendigkeit, sich für den Erhalt des eigenen Nationalstaates einzusetzen, wobei man sich der begrenzten politischen und militärischen Möglichkeiten eines kleinen Landes bewusst ist. Daraus erwächst auch eine gewisse Skepsis gegenüber internationalen Regelungsversuchen und supranationalen Institutionen.
Themen | Wissen | Veranstaltungen |
Publikationen | Lernen |
Die bpb | Bestellen | Newsletter | Presse | Partner |
Impressum | Datenschutz | Kontakt | Home
10. Februar 2012
Druck-Version
Artikel versenden
Bestellen
Inhalt
Bild vergrößern
Tschechien
Zu diesem Heft
Annäherung an ein Land im Wandel
Entwicklung bis zum Ende der Monarchie
Republik unter Druck
Mitglied im kommunistischen Lager
Politisches System nach 1989
Wirtschaft in der Transformation
Gesellschaft im Umbruch
Ziele und Ergebnisse tschechischer Außenpolitik
Beziehungen zu Deutschland
Literaturhinweise und Internetadressen
Redaktion
Lexikonsuche
Suchen Sie in unseren Online-Lexika Begriffe aus Politik, Wirtschaft und Kultur.

Suchwort:

Dossier
Die Europäische Union
Die Europäische Union
Für viele ist die EU ein fremdes Gebilde. Dabei wird sie immer wichtiger. Das Dossier bietet einen lexikalischen Überblick: Warum gibt es die Union der 27? Wer macht was in der EU? Und wie sieht die Zukunft aus?
Die Europäische Union