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Die DEFA wurde im Mai 1946 auf Initiative der sowjetischen Besatzungsmacht als erste deutsche Filmproduktionsgesellschaft nach Kriegsende in Potsdam-Babelsberg gegründet und 1992 von der Treuhand verkauft. Über 700 Kino- und rund 540 Fernsehfilme wurden hier produziert – vom Kassenschlager und Straßenfeger bis zum politisch instrumentalisierten Propagandastreifen.
In diesem Buch kommen die Filmemacher als Zeitzeugen zu Wort: Regisseure, Schauspieler, Kameraleute, Dramaturgen und Autoren berichten von ihrer Arbeit im Dienst des Mediums Film in der DDR. So entsteht ein Rückblick auf eine untergegangene Epoche, der neue Einsichten und Erkenntnisse vermittelt.
Herausgeber: Ingrid Poss / Peter Warnecke, Seiten: 567, Erscheinungsdatum: 22.02.2007, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 1568


