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Schriftenreihe (Bd. 386)
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5.3 Biometrie |

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Biometrische Technologien |
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Im folgenden Abschnitt werden die wichtigsten biometrischen Technologien kurz beschrieben. Eine gängige Definition des Begriffes Biometrie ist die "automatisierte Identifizierung einer Person auf Basis ihrer physiologischen Eigenschaften oder Verhaltensweisen".
Im Kontext von IT-Umgebungen kommt die Biometrie für Sicherheitstechnologien zum Einsatz, deren Aufgabe es ist, den Zugang zu Informationen, Orten und anderen Ressourcen einzuschränken und nur einer bestimmten Personengruppe zugänglich zu machen.
Alle biometrischen Technologien basieren auf den gleichen Prozesskomponenten. Ausgangspunkt ist eine biometrische Messung, die anschließend in digitale Information umgewandelt und als biometrische Vorlage der betreffenden Person gespeichert wird. Bei jeder erneuten Identifizierung wird eine weitere Messung vorgenommen und die Übereinstimmung mit dem vorliegenden Muster überprüft. Wenn die beiden Messungen identisch sind, so ist die Identität der Person bestätigt, und das System weiß, wer die Person ist. So kann zum Beispiel der Zutritt zu Gebäuden oder zu Informationsressourcen gestattet oder verweigert werden.
Es bedeutet aber auch, dass gleichzeitig Informationen über das Verhalten oder die Bewegungen der betreffenden Person gesammelt wurden. Das System weiß, wer zu welchem Zeitpunkt und mit welchen Zeitabständen auf welchen Identifizierungs-Checkpoint zugegriffen hat. Das System kann diese Daten mit anderen Daten verbinden und sich damit den Datenkörper eines Individuums aneignen. |
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10. Februar 2012
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