Die bpbBestellenNewsletterPressePartnerImpressumKontakt

Home
   
FAQ Index
Suche

Themen
Publikationen
Arbeitsmaterialien Medien
Aus Politik und Zeitgeschichte
AV-Medienkatalog
CD-ROM/ CD/ DVD
Einzel-
publikationen
Entscheidung im Unterricht
Filmhefte
fluter
HanisauLand
Informationen zur politischen Bildung
Info aktuell
Internet-Angebote
Mobile Angebote
Karten
Pocket
Rechtsreihe
Schriftenreihe
Spicker Politik
Thema im Unterricht
Themenblätter im Unterricht
Themen und Materialien
Zeitbilder
Spiele
Sonstige
Was geht?
Suche
Veranstaltungen
Wissen
Lernen


Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 25/2006)

Virtueller Wasserhandel zur Überwindung der Wasserkrise?


Lena Horlemann / Susanne Neubert
Inhalt

Einleitung

Virtueller Wasserhandel - Das Konzept

Politische Überlegungen am Beispiel der MENA-Region

Wege zur Umsetzung

Schlussfolgerungen

Einleitung
Die herannahende globale Wasserkrise ist in aller Munde. Weltweit werden daher Ansätze diskutiert, wie diese Krise abgewendet werden kann. Wasserressourcen müssen nachhaltig geschützt werden, damit der heutigen Weltbevölkerung und zukünftigen Generationen Wasser in angemessener Menge und Qualität zur Verfügung steht. Bei näherer Betrachtung haben dabei Verteilungsfragen die oberste Priorität. Weltweit leben etwa 1,4 Milliarden Menschen ohne einen gesicherten Zugang zu Trinkwasser, rund 2,6 Milliarden fehlen adäquate Einrichtungen zur Wasserentsorgung und -aufbereitung. Und das, obwohl global genügend Wasserressourcen existieren, um auch bei einer wachsenden Weltbevölkerung alle Nutzer - d.h. Menschen wie Ökosysteme - zu versorgen.

Zur Person
Lena Horlemann
M. A., geb. 1975; wiss. Mitarbeiterin am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) in Bonn; Im Tulpenfeld 4, 53113 Bonn.
E-Mail: Lena.Horlemann@die-gdi.de

Zunehmende Verschmutzung und unzureichende Infrastruktur, aber auch fehlender politischer Wille, diese Missstände zu beheben, sind zumeist die ausschlaggebenden Faktoren, die eine Versorgung der Menschen mit Wasser verhindern. Gerade in wasserarmen Ländern spielt dabei eine erhebliche Rolle, dass der überwältigende Anteil des verfügbaren Wassers in der Bewässerungslandwirtschaft eingesetzt wird (im Weltdurchschnitt rund 70 Prozent, in wasserarmen Ländern häufig rund 90 Prozent).

Zur Person
Susanne Neubert
Dipl.-Ing., Dr. rer. agr., geb. 1958; wiss. Mitarbeiterin am DIE
E-Mail: Susanne.Neubert@die-gdi.de

Vor allem im Nahen und Mittleren Osten sowie in Nordafrika (MENA-Region) wird heute zum Teil schon mehr Wasser verbraucht, als sich regenerieren kann. Eine Lösung des Problems der Wasserknappheit ist hier daher besonders dringlich. Denn entgegen der populären Meinung, Kriege zwischen den Staaten würden in Zukunft um Wasser ausgetragen, liegt das Konfliktpotenzial vielmehr auf der lokalen Ebene, auf der sich die Konkurrenz zwischen den verschiedenen Nutzern - Haushalten, Bauern, Viehzüchtern - verschärft.[1] Einen Ansatz zur längerfristigen Bewältigung der Wasserkrise und zur Verminderung dieser Konflikte stellt das Konzept des "virtuellen Wasserhandels" dar.
Themen | Wissen | Veranstaltungen |
Publikationen | Lernen |
Die bpb | Bestellen | Newsletter | Presse | Partner |
Impressum | Datenschutz | Kontakt | Home
10. Februar 2012
Druck-Version
Artikel versenden
PDF-Version
Inhalt
Bild vergrößern
Wasser
Editorial
Der Traum vom schnellen Wasser-Geld
Wasserknappheit und Ernährungssicherung
Süßwasservorräte und Klimawandel
Partnerschaften - Lösung der globalen Wasserkrise?
Virtueller Wasserhandel zur Überwindung der Wasserkrise?
Zur Rolle der Ressource Wasser in Konflikten
Lexikonsuche
Suchwort:
Lexika:
Themenblätter im Unterricht (Nr. 52)
Wasser - für alle!?
Wasser - für alle!?
Konflikte werden heute verstärkt um den Zugang zu knappen Ressourcen ausgetragen. Im Zuge dessen wird auch Wasser immer umkämpfter.
Wasser - für alle!?