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Aus Politik und Zeitgeschichte (B 46/2001)

Extremismus



Herausgeber Bundeszentrale für politische Bildung
Seiten 32
Erscheinungsdatum 9.11.2001
Erscheinungsort Bonn
Bestellnummer
Bereitstellungs-
pauschale
 
0,00 EUR
Verfügbarkeit vergriffen

Inhalt

  • Die jeweilige PDF-Version finden Sie in den einzelnen Artikeln.
Die Anschläge vom 11. September in New York City und Washington haben die innenpolitische Agenda vieler Staaten durcheinandergewirbelt. Stand bis dahin in der Bundesrepublik Deutschland der Kampf gegen rechtsextremistische und ausländerfeindliche Tendenzen im Zentrum staatlichen Handeln, so wird dieses Engagement seither durch sicherheitspolitische Erwägungen gegen den internationalen Terrorismus überlagert. Die Umsetzung des so genannten Sicherheitspaketes hat eine Diskussion um die liberalen Freiheitsrechte ausgelöst. Einige Kritiker befürchten sogar, dass die Meinungsfreiheit Schaden nehmen könnte. In den USA gibt es erste Anzeichen dafür, dass Kritiker mundtot gemacht und marginalisiert werden. Steht auch Deutschland eine Ausgrenzung der Nichtkonformisten bevor? Bedenken gegen das Konzept vom "Krieg gegen den Terror" müssen ernster genommen und dürfen nicht mit dem Argument der "Sicherheit" beiseite geschoben werden. Für die liberale Demokratie steht zu viel auf dem Spiel; dies gilt auch für den Kampf gegen den Rechtsextremismus.

Inhalt
Editorial (Ludwig Watzal)
Politischer Extremismus heute: Islamistischer Fundamentalismus, Rechts- und Linksextremismus (Eckhard Jesse)
Rechtsextremismus und Ausländerfeindlichkeit unter ostdeutschen Jugendlichen (Dietmar Sturzbecher / Detlef Landua)
Ist der Rechtsextremismus im Osten ein Produkt der autoritären DDR? (Walter Friedrich)
Gestalt und Bedeutung des intellektuellen Rechtsextremismus in Deutschland (Uwe Backes)

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10. Februar 2012
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