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Informationen zur politischen Bildung
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Wirtschaft in der Transformation |

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Dieter Segert
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Nach 1989 vollzog sich der Übergang von der Plan- zur Marktwirtschaft. Die Ausgangssituation dafür lässt sich so charakterisieren: In der sozialistischen Tschechoslowakei existierte eine zentral geplante Wirtschaft. Die staatliche Führung erstellte einen Wirtschaftsplan, nach dessen Vorgaben der gesamte Wirtschaftsablauf gelenkt wurde. Alle Preise wurden administrativ geregelt. Es herrschte offiziell weder Inflation noch Arbeitslosigkeit. Im Unterschied zur DDR oder Ungarn gab es in der Tschechoslowakei weder private Restaurants noch privaten Einzelhandel. Anfang der sechziger Jahre wurden die bäuerlichen Privatbetriebe zu staatlich reglementierten Genossenschaften zusammengeschlossen.
Die planwirtschaftlichen Betriebe hatten „weiche Budgetbeschränkungen“, das heißt, sie mussten sich an die Vorgaben halten und durften eigentlich keine Verluste einfahren. Traten diese jedoch ein, erfolgten keine Sanktionen. Der Außenhandel wurde ebenfalls staatlich geregelt. Die Währung konnte nur im Inland verwendet und nur in festgelegtem, begrenztem Maße im Ausland umgetauscht werden. Sie war nicht frei konvertierbar. Der Anteil des Handels mit westlichen Industriestaaten war gering. 60 Prozent des Exports gingen in die sozialistischen Staaten. |
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10. Februar 2012
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Dossier |
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Die Europäische Union
Für viele ist die EU ein fremdes Gebilde. Dabei wird sie immer wichtiger. Das Dossier bietet einen lexikalischen Überblick: Warum gibt es die Union der 27? Wer macht was in der EU? Und wie sieht die Zukunft aus? |
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