Die bpbBestellenNewsletterPressePartnerImpressumKontakt

Home
   
FAQ Index
Suche

Themen
Publikationen
Arbeitsmaterialien Medien
Aus Politik und Zeitgeschichte
AV-Medienkatalog
CD-ROM/ CD/ DVD
Einzel-
publikationen
Entscheidung im Unterricht
Filmhefte
fluter
HanisauLand
Informationen zur politischen Bildung
Info aktuell
Internet-Angebote
Mobile Angebote
Karten
Pocket
Rechtsreihe
Schriftenreihe
Spicker Politik
Thema im Unterricht
Themenblätter im Unterricht
Themen und Materialien
Zeitbilder
Spiele
Sonstige
Was geht?
Suche
Veranstaltungen
Wissen
Lernen


Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 10/2010)

Entwicklung durch Handel?


Detlef J. Kotte
Inhalt

Einleitung

Erweiterung des Außenhandels

Erfahrungen mit Handelsliberalisierung

Rahmenbedingungen für positive Entwicklungsimpulse

Gestaltung der internationalen Wirtschaftsordnung

Einleitung
Die Frage, inwieweit und unter welchen Voraussetzungen der wirtschaftliche Fortschritt in Entwicklungsländern durch eine verstärkte Ausrichtung ihrer Entwicklungsstrategien auf den Außenhandel beschleunigt werden kann, steht im Zusammenhang mit der umfassenderen Auseinandersetzung über die Bedeutung von "Markt" und "Staat" im Wirtschaftsgeschehen und hat daher häufig eine stark ideologische Konnotation. Insbesondere im Zuge einer allgemeinen Hinwendung des wirtschaftspolitischen Denkens zur Betonung der Vorzüge des freien Marktes seit Anfang der 1980er Jahre hat das Konzept der exportorientierten Entwicklung in den Wirtschaftswissenschaften, der Politik und den internationalen Organisationen, insbesondere der Welthandelsorganisation (WTO), der Weltbank und dem Internationalen Währungsfonds (IWF), immer mehr Adepten gefunden.[1]

Zur Person
Detlef J. Kotte
Dr. rer. pol., geb. 1951; Leiter der Abteilung "Macroeconomic and Development Policies" im Sekretariat der United Nations Conference on Trade and Development (UNCTAD), Palais des Nations, 1211 Genf 10/Schweiz.
E-Mail: detlef.kotte@unctad.org

Dieser Artikel betrachtet die Frage des Zusammenhangs zwischen Handel und Entwicklung vor dem Hintergrund, dass der Schlüssel zu Produktivitätsfortschritt und nachhaltigem Wachstum des Sozialprodukts in einem typischen Entwicklungsland in der Ausweitung des industriellen Sektors und einer Erhöhung der dafür erforderlichen Investitionen in das Produktivkapital liegt. Von daher kommt es für positive Entwicklungsimpulse darauf an, inwieweit eine wechselseitige Dynamik zwischen steigenden Exporten und verstärkter Investitionstätigkeit entsteht.
Themen | Wissen | Veranstaltungen |
Publikationen | Lernen |
Die bpb | Bestellen | Newsletter | Presse | Partner |
Impressum | Datenschutz | Kontakt | Home
10. Februar 2012
Druck-Version
Artikel versenden
PDF-Version
Inhalt
Bild vergrößern
Entwicklungspolitik
Editorial
Die Millenniumsentwick-
lungsziele - eine gemischte Bilanz
Nord-Süd-Beziehungen: Globale Ungleichheit im Wandel?
Entwicklung durch Handel?
Zur Kritik des Entwicklungsdiskurses
Aufstrebende Mächte als Akteure der Entwicklungspolitik
Mehr Kohärenz in der Entwicklungspolitik durch Geberkoordination?
Wirkungsevaluierung in der Entwicklungs-
zusammenarbeit
Lexikonsuche
Suchwort:
Lexika:
Dossier
Menschenrechte
Menschenrechte
Auf der Flucht vor Zwangsheirat, hinter Gittern wegen der "falschen" Meinung, in der Textilfabrik von Kindesbeinen an: Auch sechzig Jahre nach Erklärung der Allgemeinen Menschenrechte ist die Frage nach Freiheit und Würde des Menschen aktuell. Sind Menschenrechte universell? Wer verfolgt Verstöße gegen Menschenrechte? Und wie sieht die Situation in verschiedenen Regionen aus?
Menschenrechte