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Informationen zur politischen Bildung (Heft 278)
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Bestimmungsfaktoren der Außenpolitik |

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Shlomo Shpiro / Jonathan Rynhold
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Beziehungen zu anderen Staaten |
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Aufgrund seiner isolierten Stellung zu den arabischen Nachbarstaaten entwickelte Israel in den 1950er Jahren Beziehungen zu muslimischen, nichtarabischen Staaten wie der Türkei und dem Iran (bis zur iranischen Revolution 1979), die ebenfalls vom arabischen Nationalismus bedroht waren, sowie zu Äthiopien. Das gute israelisch-türkische Verhältnis verstärkte sich in den 1990er Jahren und ist gegenwärtig durch eine enge militärische und wirtschaftliche Zusammenarbeit gekennzeichnet, die beispielsweise auch den Import von Trinkwasser nach Israel umfasst. Beide Staaten sehen sich denselben Bedrohungen gegenüber: einem mächtigen Syrien, regionalem Terrorismus und dem iranischen Nuklearprogramm.
In den 1950er und 1960er Jahren wandte die israelische Außenpolitik beträchtliche Mittel für die Entwicklung ihrer Beziehungen zur Dritten Welt auf. Israel konnte seine umfangreichen Erfahrungen mit modernen Technologien in der Landwirtschaft, in der Bauindustrie und im Bereich der Verteidigung auch an Entwicklungsländer weitergeben. So profitierten die zur damaligen Zeit unabhängig gewordenen afrikanischen und asiatischen Staaten - wie Ghana und Burma - von israelischer technischer und agrarkultureller Unterstützung. Beziehungen zu anderen Entwicklungsländern wurden häufig von der arabischen Kampagne gegen Israel beeinträchtigt. Ägyptens zentrale Rolle in der Bewegung der Blockfreien erschwerte israelische Kontakte zu Ländern wie Indien und Indonesien.
Die meisten afrikanischen Staaten brachen ihre diplomatischen Beziehungen zu Israel nach dem arabischen Öl-Embargo von 1973 ab. Das Verhältnis Israels zur Dritten Welt normalisierte sich erst wieder, als 1993 der Friedensprozess aufgenommen wurde. Infolge dieses Prozesses begann Israel mit Indien im boomenden Hightech-Bereich zusammenzuarbeiten. Vor dem Hintergrund des wachsenden Terrordrucks islamischer Fundamentalisten, dem sich beide Länder ausgesetzt sehen, verstärkten sie zudem ihre Kooperation im Bereich der Sicherheit und des Militärs. |
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19. März 2010
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Aus Politik und Zeitgeschichte |
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60 Jahre Israel
Am 14. Mai 1948 gründete sich der Staat Israel. Unmittelbar danach
begann mit Angriffen arabischer Armeeverbände aus sechs Ländern der erste arabisch-israelische Krieg. Auch nach 60 Jahren wird die Hoffnung auf eine friedliche Existenz immer wieder erschüttert. |
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Schriftenreihe |
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Die Israelis
Wie leben gewöhnliche Menschen in einem außergewöhnlichen Land? Donna Rosenthal erzählt Geschichten von Menschen in Israel, die mehr offenbaren als manch wissenschaftliche Analyse. |
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