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Aus Politik und Zeitgeschichte (B 27/2003)
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Umweltschutz in Ostdeutschland - Versuch über ein schnell verschwundenes Thema |

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Michael Zschiesche
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Wer sich heute über den Zustand der Umwelt speziell in Ostdeutschland informieren möchte, wird nicht mehr recht fündig, weder auf den Internetseiten des Umweltbundesamtes oder des Bundesumweltministeriums noch auf der Homepage des Bundesamtes für Statistik. Das hat Gründe. Umweltschutz mit ostdeutschem Anstrich - und von gesamtdeutschem Interesse - ist aus dem Blickfeld geraten. Die Frage scheint abgehakt. Warum sich noch mit speziell ostdeutschen Themen beschäftigen? Im Jahre 14 der Wiedervereinigung gibt es doch auch in der Umweltpolitik spannendere Themen als den ewigen Ost-West-Vergleich. Im Prinzip ist das richtig; auf den ersten Blick. Aber je länger man darüber nachdenkt, desto mehr lohnt es, nach Gründen zu suchen. Woran liegt es, dass Umweltschutz in den neuen Ländern kaum noch ein Thema ist? Gibt es überhaupt typisch ostdeutsche Umweltfragen, und wenn ja, wer beschäftigt sich mit ihnen? Welche neuen Umweltbelastungen sind seit der Wiedervereinigung entstanden?
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Zur Person |
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Michael Zschiesche Dipl.-Vw., Jurist; geb. 1964; Leiter des Fachbereichs Umweltrecht und Bürgerbeteiligung sowie geschäftsführender Vorstandssprecher des 1990 gegründeten Unabhängigen Instituts für Umweltfragen e.V. (UfU), Berlin.
Anschrift: Unabhängiges Institut für Umweltfragen e.V. (UfU), Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin.
E-Mail: michael.zschiesche@ufu.de
Veröffentlichungen u.a.: (Hrsg.) Alles wird besser, nichts wird gut - Wege zur ökologischen Wende, Berlin 1995.
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10. Februar 2012
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