|
|
 |

 |

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 6-7/2009)
 |
 |
 |
 |
 |
Die Ernährungskrise - Ursachen und Empfehlungen |

 |
 |
Hans Rudolf Herren
|
 |
 |
 |
 |
In erster Linie gilt es, die 400 Millionen Kleinbauern der Welt zu stärken. Sie sind in der Lage, die Menschen in den Entwicklungsländern zu ernähren, doch sie müssen unterstützt und dazu ermutigt werden. Die Vermittlung von Information, Technik und Können, das auch indigenes Wissen einbezieht, kann ihnen dazu verhelfen, ihre Methoden auf eine nachhaltige und multifunktionale Landwirtschaft auszurichten.
Weiter brauchen die Kleinbauern besseren Zugang zu den Märkten, was Investitionen in die Wertschöpfung erfordert. Sie benötigen Kapital für eine angepasste Mechanisierung und die Verbesserung der Böden, für Saatgüter und Düngemittel, die den lokalen Verhältnissen angepasst sind. Sie brauchen aber auch eine Absatzgarantie für ihre Produkte zu fairen Preisen. Zudem müssen die ländlichen Infrastrukturen - Straßen, Eisenbahnen, Stromversorgung - ausgebaut werden.
Die Kleinbauern ernähren nicht nur den größten Teil der Menschheit. Sie erbringen auch Ökosystemleistungen, etwa in den Bereichen Gewässerschutz, Biodiversität, CO2-Bindung oder Landschaftspflege. Diese Multifunktionalität der Landwirtschaft muss sich auch auf der Einkommensseite niederschlagen, indem diese Leistungen gerecht abgegolten werden. |
 |
 |
|
 |
10. Februar 2012
 |
 |
 |
Filmheft |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
We Feed The World
Auf einer Reise rund um den Globus zeigt der Dokumentarfilm, wo, von wem und unter welchen Umständen unsere Nahrungsmittel produziert werden und ihre Wege zu den Konsumenten. |
 |
|
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
Zahlen und Fakten |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Globalisierung
Kaum ein Thema wird so intensiv und kontrovers diskutiert wie die Globalisierung. "Zahlen und Fakten" liefert aktuelle Grafiken, Texte und Tabellen zu einem der wichtigsten und vielschichtigsten Prozesse der Gegenwart. |
 |
|
 |
 |
 |
|
 |
 |
|