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Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 27/2010)
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Held der Arbeiterklasse: Zur John-Lennon-Rezeption in der DDR |

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Michael Rauhut
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Wenige Wochen vor der Auflösung des Kulturministeriums der DDR 1990 klingelt im Forschungszentrum populäre Musik der Humboldt-Universität das Telefon. Ein Referent des Ministers lässt wissen, dass in den Kellerräumen des Gebäudes am Berliner Molkenmarkt große Bestände vom Zoll konfiszierter Westschallplatten lagern, die man in Kürze zu entsorgen beabsichtige. Vielleicht seien ja ein paar Exemplare für die Phonothek von Interesse. Wie sich schnell herausstellt, sind sämtliche Tonträger infolge diverser Rohrbrüche und massiver Putzschäden unbrauchbar. Nun taugen sie nur noch als stumme Zeugnisse eines Regimes, das die Macht der Musik fürchtete.
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Zur Person |
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Michael Rauhut Dr. phil., geb. 1963; Professor für populäre Musik an der University of Agder, Faculty of Fine Arts, Department of Music, Service Box 422, 4604 Kristiansand/Norwegen. michael.rauhut@uia.no
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Unter der Schmuggelware befinden sich meterweise Produktionen der Beatles. Es sind vor allem Exemplare von "Rubber Soul" und "Revolver", die sich im Eisernen Vorhang verfingen. Beide Langspielplatten, im Dezember 1965 bzw. August 1966 veröffentlicht, fielen einer kultur- und jugendpolitischen Eiszeit zum Opfer. |
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10. Februar 2012
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Newsletter |
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Jugendkultur, Islam und Demokratie
Wofür stehen Koranverse auf dem T-Shirt? Welche Medien nutzen junge Migranten? Und warum ist für viele muslimische Jugendliche in Deutschland der Nahost-Konflikt so wichtig? Der Newsletter dokumentiert, was Jugendliche aus muslimisch geprägten Millieus bewegt. |
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