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Schriftenreihe (Bd. 696)

Unser Kampf



Autor Götz Aly
Seiten 253
Erscheinungsdatum 28.04.2008
Erscheinungsort Bonn
Bestellnummer 1696
Bereitstellungs-
pauschale
 
4,00 EUR

Inhalt
Utopismus, Revolutionsseligkeit, Veränderungs- und Aufstiegswut, Lust an der tabula rasa - Die 68er waren ihren Vätern der 1933er-Generation näher, als es ihnen heute lieb sein kann, so lautet die provokante These des Historikers Götz Aly. Er war selbst Teil der Studentenbewegung von 1968, doch anders als viele seiner Zeitgenossen blickt er nicht nostalgisch-verklärt zurück, sondern hinterfragt kritisch die autoritären Ansätze und zieht Parallelen zu den Nationalsozialisten. Aly verdeutlicht beispielsweise, was die damaligen Maoisten über die Verbrechen Mao Tse-tungs hätten wissen können und wie sie vor der geschichtlichen Last Deutschlands in die Verherrlichung ferner Guerilleros flohen. Das Buch basiert auf umfangreichen Recherchen in Archiven und Nachlässen sowie Aussagen von Zeitgenossen. Die Quellenanalyse bringt Aly zu der Erkenntnis, dass die deutsche "Bewegung" von 1968 ein speziell deutscher Spätausläufer des totalitären 20. Jahrhunderts war.

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09. Februar 2010
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Dossier
Die 68er-Bewegung
Die 68er-Bewegung
Sie protestierten gegen starre Strukturen, den Vietnamkrieg, die rigide Sexualmoral und die Nichtaufarbeitung des Nationalsozialismus: Tausende von Studenten gingen in den 1960er Jahren auf die Straße – und als 68er in die Geschichtsbücher ein. War diese Zeit notwendig für den Übergang in die moderne Gesellschaft?
Die 68er-Bewegung