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Informationen zur politischen Bildung (Heft 268)
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Grundzüge des Wirtschaftslebens |

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Lutz Frühbrodt
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Die Wirtschaft der USA weckt bei vielen Menschen spontane Assoziationen an international tätige "Multis" - an Software-Giganten und führende PC-Hersteller, an Medienkonglomerate und Hollywood-Studios, an Sportartikelhersteller und Fast-Food-Produzenten. Die scheinbare Allgegenwart von Unternehmen aus diesen und auch anderen Branchen spiegelt die zentrale Rolle der US-Ökonomie in der globalen Wirtschaft wider. Die USA verfügen mit rund 290 Millionen Konsumierenden (2003) nicht nur über einen riesigen Binnenmarkt, sondern zudem auch über die größte Wirtschaftskraft der Erde.
So beläuft sich der Anteil ihres Bruttoinlandsprodukts am Sozialprodukt aller hoch entwickelten Volkswirtschaften, die in der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) vertreten sind, auf fast ein Drittel. Japan und Deutschland folgen abgeschlagen mit rund 20 beziehungsweise knapp zehn Prozent.
Neben ihrer Größe und Leistungskraft besteht eine weitere Besonderheit der US-Ökonomie darin, dass sie stärker nach dem Konzept der freien Marktwirtschaft modelliert ist als zum Beispiel in vielen europäischen Ländern. So erreicht die Staatsquote - der Anteil der Staatsausgaben am Bruttosozialprodukt - in den USA noch nicht einmal 31 Prozent (2002), während sich dieser Wert in der sozialen Marktwirtschaft Deutschlands auf deutlich über 45 Prozent beläuft. Die niedrige Staatsquote ist ein Indikator dafür, dass der Staat in den USA den Wirtschaftsprozess weniger stark zu steuern und zu kontrollieren versucht. Dies hat verschiedenste Auswirkungen, so fällt zum Beispiel für Einzelpersonen und Unternehmen die Belastung mit Steuern und Abgaben relativ gering aus. |
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10. Februar 2012
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Dossier |
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USA
Die Vereinigten Staaten von Amerika: Vorbild für die einen, Feindbild für die anderen. Kaum eine andere Nation vermag es, die Gemüter so intensiv zu vereinen oder zu spalten. Die USA, das Land der Superlative und Extreme, in einem Dossier. |
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