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Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 50/2009)
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Frauen in den Parteien |

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Isabelle Kürschner
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Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes gehören in Deutschland 1,6 Millionen Bürger einer Partei an. Das sind knapp 2,7 Prozent der wahlberechtigten Bevölkerung. Geht man davon aus, dass insgesamt knapp 30 Prozent der Parteimitglieder weiblich sind, entspricht das rund 530 000 Frauen in Deutschland bzw. 1,6 Prozent der weiblichen Wahlberechtigten. Einer ALLBUS-Umfrage zufolge geben fast doppelt so viele Männer wie Frauen an, schon einmal in einer Partei mitgearbeitet zu haben (15 Prozent bzw. 8 Prozent).
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Zur Person |
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Isabelle Kürschner Dr. phil., geb. 1978; Referentin an der Akademie für Politik und Zeitgeschehen der Hanns-Seidel- Stiftung e.V., Lazarettstraße 33, 80636 München. E-Mail: kuerschner@hss.de
Internet: www.hss.de
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Obwohl eine umfassende Untersuchung dieses Phänomens in der Partizipationsforschung bisher fehlt, wird davon ausgegangen, dass parteiübergreifend vor allem die männlich geprägten Organisationsstrukturen sowie die Formen der parteipolitischen Arbeit Frauen vom Engagement abhalten. Dabei muss berücksichtigt werden, dass es den Parteien in sehr unterschiedlichem Maße gelingt, weibliche Mitglieder zu gewinnen. Dies wiederum zeigt, dass die Zurückhaltung von Frauen, in Parteien einzutreten, vielfältige Ursachen hat und dass die Angebote der Parteien zur Mitarbeit und Identifikation für Frauen unterschiedlich attraktiv sind.
Die Frage, warum Frauen in eine Partei eintreten und auf welche Art und Weise sie mitarbeiten, ist bislang kaum erforscht worden. Nach wie vor "wartet die Parteienforschung auf eine große empirische Untersuchung über Frauen in Parteien." Diese Forschungslücke zumindest ein Stück weit zu schließen, war das Ziel meiner Arbeit "Den Männern überlassen wir's nicht! Erfolgreiche Frauen in der CSU". Die Ergebnisse beleuchten sowohl das Partizipationsverhalten weiblicher Parteimitglieder als auch die innerparteilichen Mechanismen, die sich auf die Mitarbeit von Frauen auswirken. Im Folgenden soll die Situation von Frauen in mehreren Parteien dargestellt werden. |
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10. Februar 2012
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Aus Politik und Zeitgeschichte |
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50 Jahre Gleichberechtigung
Höher qualifziert und schlechter bezahlt? Unvereinbarkeit von Beruf und Familie? 50 Jahre nach der gesetzlichen Gleichstellung von Frau und Mann ist die Debatte um die Chancengleichheit längst nicht verklungen. |
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Dossier |
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Frauenbewegung
In Deutschland ist wieder viel von Frauenbewegung und vom Verhältnis der Geschlechter die Rede. Doch wie verlief der Weg der Emanzipation? Die Geschichte der Frauenbewegung zeigt, an welchem Punkt wir heute stehen und was alles erreicht wurde. |
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