Schriftenreihe (Bd. 775)

Mein Land verschwand so schnell...

16 Ostdeutsche ziehen eine unterschiedliche persönliche Bilanz für die Entwicklungen seit 1989/90. Dabei stellt sich heraus, dass es "die" Wende als objektives Ereignis nicht gab.

4,50

Inhalt

Viele Ostdeutsche können ihr Leben in die Zeit vor und nach der demokratischen Revolution 1989/90 gliedern. Manchen glückte der Übergang leicht, andere blicken mit Wehmut auf die frühere Zeit. Schließlich gibt es diejenigen, die nicht mehr gern auf ihr Leben in der DDR zu sprechen kommen. Studierende der Friedrich-Schiller-Universität Jena kamen mit 16 Ostdeutschen ins Gespräch. Die Befragten berichten über ihre Geschichte und die entscheidende Zäsur in ihrem Leben am Ende der Achtzigerjahre. Die sich darin spiegelnden Befindlichkeiten sind in ihrer Offenheit zugleich ein Zeichen des Vertrauens, mit dem sich die zumeist älteren ZeitzeugInnen den Fragen der jungen Leute stellten.



Herausgeber: Agnes Arp/Annette Leo, Seiten: 216, Erscheinungsdatum: 04.05.2009, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 1775