Literaturhinweise und Internetadressen
8.11.2002
Der Band enthält Aufsätze zur kulturellen Entwicklung und den wichtigsten Tendenzen in der politischen Kultur Tschechiens und der Slowakei seit 1989.
Der Autor beschreibt, warum und wie es zur Vertreibung der Deutschen aus Ostmitteleuropa kam. Auf der Basis eines breiten Quellenstudiums analysiert er die Pläne zur Zwangsaussiedlung der Deutschen und Ungarn.
Die Publikation verbindet die historisch fundierte Darstellung der traumatischen Ereignisse der Vertreibung mit Zeitzeugnissen und Bildmaterial.
In diese Auswahl aus vier Konferenzen der Deutsch-Tschechischen und Deutsch-Slowakischen Historikerkommission wurden die Beiträge von 19 Historikern aus den drei Ländern zu zentralen Streitfragen der gemeinsamen Geschichte aufgenommen.
Grundlegendes Standardwerk zur älteren tschechischen Geschichte vor 1918.
Deutsche und tschechische Wissenschaftler, Publizisten und Politiker beleuchten historische und kulturelle Aspekte der deutsch-tschechischen Beziehungen.
Dieses wichtige Werk eines tschechischen Historikers thematisiert das deutsch-tschechische Verhältnis in einem weit über die böhmischen Länder hinausreichenden mitteleuropäischen Rahmen.
Der Tagungsband untersucht, welche Alternativen es in der historischen Situation nach dem ersten Weltkrieg in Ostmitteleuropa und vor allem auf dem Gebiet der Tschechoslowakei gegeben hätte.
Die Studie zeichnet die Entwicklung des Reformsozialismus in der Tschechoslowakei nach und dokumentiert den Entscheidungsprozess, der zum Einmarsch der Truppen des Warschauer Paktes und zur Niederschlagung des "Prager Frühlings" im August 1968 führte.
"Abschub" wurde sprachpolitisch die Vertreibung in der Tschechoslowakei genannt. Die Publikation stellt erstmals einen repräsentativen Querschnitt der Meinungsbildung im Nachbarland vor.
Das Standardwerk zur tschechischen Geschichte zeigt die langen historischen Linien der Beziehungen zwischen Deutschen und Tschechen.
Der Autor skizziert und diskutiert die juristischen Grundlagen der Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei nach Ende des Zweiten Weltkriegs.
Die Wirtschaftstransformation Tschechiens seit 1918 sowie der Zusammenhang von wirtschaftlichem und sozialem Wandel sind Thema der Publikation.
Die Publizistin Alena Wagnerová führte für dieses Buch Gespräche mit Sudetendeutschen der zweiten Generation.
Reich bebildert wird die gemeinsame Geschichte, oft anhand individueller Lebenswege, dargestellt.
Der Autor beleuchtet akribisch und anschaulich die Zeit des "Protektorats".
Internetadressen
Tschechische Dokumente in Deutsch bietet die Homepage des Collegium Carolinums. Unter dem Stichwort "Novinky" Hinweise auf seriöse Publikationen und Internetadressen zu den Benepi-Dekreten.
Homepage deutsch-tschechische und deutsch-slowakische Historikerkommission.
Website der Deutsch-Tschechisch-Slowakischen Gesellschaft e.V. für Deutschland.
Die Websites der Friedrich-Ebert- und der Konrad-Adenauer-Stiftung bieten Übersichtsdarstellungen zur politischen Lage oder Berichte zu aktuellen Einzelaspekten der Entwicklung Tschechiens.
Für tiefer an der Geschichte des Landes Interessierte ist die "Linkseite für Osteuropahistoriker" eine Fundgrube.
Radio Prag in Deutsch, innen- und außenpolitische Nachrichten und Kommentare, aktuell und im Archiv für drei Jahre.
Tandem – Koordinierungszentrum deutsch- tschechischer Jugendaustausch – bietet im Auftrag des deutschen und tschechischen Jugendministeriums Information, Beratung und Kontakte für Schulen sowie Jugendgruppen und fördert Begegnungen.
Seit Sommer 2002 bündelt ein deutsch-tschechisches Internetportal zahlreiche Informationen zum Nachbarland Tschechien und zur bilateralen Zusammenarbeit. Besonderer Wert wird auf Mitwirkung und Diskussion gelegt.

