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Sicherheitspolitik im 21. Jahrhundert

Informationen zur politischen Bildung (Heft 291)

Sicherheitspolitik im 21. Jahrhundert

Moderne Sicherheitspolitik nimmt nicht nur militärische Bedrohungen durch Staaten in den Blick. Armut, Hunger sowie ethnische und ideologische Konflikte wirken weltweit destabilisierend und erfordern internationale Zusammenarbeit.

 vergriffen

Inhalt

Globalisierung, eine allgemeine Tendenz zur Abschwächung staatlicher Macht und das Ende des Ost-West-Konflikts stellen die moderne Sicherheitspolitik vor erhöhte Anforderungen. Sie nimmt seitdem nicht nur militärische Bedrohungen durch Staaten in den Blick, sondern auch tiefer liegende Ursachen für Destabilisierung wie Armut, Hunger sowie ethnische oder religiöse Konflikte. Diese Probleme zu lösen, ist nicht nur eine Frage menschlicher Solidarität: Unter modernen Bedingungen lassen sie sich nicht mehr regional begrenzen, sondern wirken sich weltweit aus, indem sie Menschen zur Migration zwingen und einen idealen Nährboden für den internationalen Terrorismus bilden.

Die internationale Staatengemeinschaft sucht, diesen Herausforderungen mit verstärkter Zusammenarbeit in unterschiedlichen Akteurgemeinschaften und neuen Formen des Konfliktmanagements zu begegnen. Dazu zählen nicht nur militärische Mittel sondern auch diplomatische, polizeiliche und wirtschaftliche Instrumente.

Das Heft führt die Info "Internationale Beziehungen I" inhaltlich fort.



Seiten: 79, Erscheinungsdatum: 01.08.2006, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 4291

 
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