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Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 15/2005)
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Deutsche Israelpolitik: Etappen und Kontinuitäten |

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Markus A. Weingardt
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Ende 1964 brach das sorgsam aufgebaute Kartenhaus der westdeutschen Israel- und Nahostpolitik zusammen. Das war weder überraschend, noch war es bedauerlich, denn am Ende stand die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Israel im Mai 1965. Damit wurde eine neue Epoche in der Israelpolitik wie im zwischenstaatlichen Verhältnis eingeläutet: ausgelöst durch deutsche Außenpolitik, nicht etwa durch Gewalteskalationen in Nahost, die fälschlicherweise gerne als Auftakt neuer israelpolitischer Phasen betrachtet werden.
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Zur Person |
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Markus A. Weingardt Dr. rer. soc., geb. 1969; wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Weltethos; Lehrbeauftragter am Institut für Politikwissenschaft der Universität Tübingen.
Schmiedtorstraße 9,
72070 Tübingen.
E-Mail: markus.weingardt@uni-
tuebingen.de
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Der Nahostkonflikt - genauer: der Antagonismus von israelischen und palästinensisch-arabischen Erwartungen an die Bundesrepublik - ist ein Einflussfaktor neben anderen: der NS-Vergangenheit, dem Ost-West-Konflikt und der Deutschlandfrage, dem europäischen Einigungsprozess und der Bedeutung einzelner Politiker. Diese Einflüsse stellen ein Kontinuum deutscher Israelpolitik dar. Wechselnd sind die "Mischverhältnisse" zwischen den Faktoren, was wesentlich vom Umgang der Regierungen mit ihnen abhing. |
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04. Februar 2012
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Schriftenreihe |
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Die Geschichte der Juden in Deutschland
Die Erinnerung an den Holocaust muss wachgehalten werden. Doch sollte dahinter nicht der Reichtum der jüdischen Geschichte in Deutschland verblassen. Dieser Band erzählt vom Leben der Juden in Deutschland. |
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Veranstaltungs- dokumentation |
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Blog zur Israel-Studienreise
Im Blog berichtet die Journalistin Katarzyna Weintraub ab dem 29. April von der Israel- Studienreise "Zachor - Jüdische Erinnerungskultur der Gegenwart." |
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