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Informationen zur politischen Bildung (Heft 291)

Internationale Migration


Sigrid Baringhorst
Inhalt

Einleitung

Aktuelle Erkenntnisse

Formen der Abwanderung

Staatliche Steuerungsversuche

Einleitung
Im Jahr 2005 lebten nach Angaben der von der UNO eingesetzten Weltkommission für Internationale Migration fast 200 Millionen Menschen - das sind etwa drei Prozent der Weltbevölkerung - länger als ein Jahr nicht in dem Land, in dem sie geboren wurden. Statistisch genau sind diese Zahlen jedoch nicht. Denn zum einen werden in den amtlichen Statistiken vieler Entwicklungsländer Aus- und Einwanderer nicht systematisch erfasst. Zum anderen beziehen diese Angaben nicht die Dunkelziffer der irregulären Migration mit ein. Als irreguläre Migrantinnen und Migranten werden Menschen bezeichnet, die gesetzeswidrig in ein fremdes Land einreisen oder sich dort unerlaubt aufhalten.
In der medialen Berichterstattung über internationale Migration stehen die damit verbundenen Sicherheitsprobleme gegenwärtig im Zentrum der Aufmerksamkeit. Internationale Migration und internationaler Terrorismus werden dabei häufig miteinander verknüpft. Ängste vor terroristischen Bedrohungen wie kultureller Überfremdung führen insbesondere in den hoch entwickelten Ländern des Westens zu fremdenfeindlichen Abwehrreaktionen und überlagern im öffentlichen Diskurs die positiven Effekte von Migration.
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10. Februar 2012
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Inhalt
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Sicherheitspolitik im 21. Jahrhundert
Editorial
Neue Herausforderungen
Armut und Reichtum in der Welt
Internationale Migration
Internationaler Terrorismus
Gefahr durch ABC-Waffen
Risiken und Chancen der Kommunikations-
technologie
Anspruch und Last internationaler Führung - die USA
Alte Großmacht mit neuen Ambitionen - Russland
Weltorganisation in der Krise - die UNO
Sicherheitspolitik ohne Waffen - OSZE und Europarat
Verteidigungsbündnis im Wandel - die NATO
Militärisches Instrument der EU - die ESVP
Literaturhinweise und Internetadressen
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Informationen zur politischen Bildung
Internationale Beziehungen I
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Nach dem Ende des Ost-West-Konflikts haben neue Bedrohungen die Szenarien des Kalten Krieges abgelöst. Vor allem der weltweit agierende islamistische Terror stellt neue Herausforderungen an die europäische und globale Sicherheitspolitik. Die Anschläge in New York im September 2001 lösten weltweit Veränderungen aus.
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Islamismus
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Seit 9/11 hat ein Wort Hochkonjunktur: Islamismus. Wer sind seine Wortführer? Welche Ziele verfolgen sie? Das Dossier führt ein in Vergangenheit und Gegenwart der extremistischen Herrschaftstheorie, die die Welt des 21. Jahrhunderts vor große Herausforderungen stellt.
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Linkliste Internationale Sicherheitspolitik und die Folgen des Terrors
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Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe der Presseschau "Internationale Sicherheitspolitik und die Folgen des Terrors".
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