Schriftenreihe (Bd. 1115)

Das Ende der Geduld

Armut, Vernachlässigung und Gewalt lassen viele Kinder und Jugendliche auf die schiefe Bahn geraten, oft ist exzessive Gewaltkriminalität die Folge. Die Autorin schildert Fälle aus ihrer Jugendgerichtspraxis und empfiehlt ein Frühwarnsystem sowie nachhaltigere staatliche Reaktionen.

4,50

Inhalt

Armut, Vernachlässigung, Gleichgültigkeit, oft kombiniert mit den speziellen Problemen einer gescheiterten Integration, lassen viele Kinder und Jugendliche in die Kriminalität abgleiten. Wie gehen Staat und Gesellschaft mit dieser unheilvollen Entwicklung um? Wie reagiert insbesondere die Justiz? Kirsten Heisig war bis zu ihrem Freitod im Juni 2010 Jugendrichterin am Amtsgericht in Berlin-Tiergarten. Ruhig und nüchtern berichtet sie von Vorkommnissen und Zuständen, die sprachlos machen. Mit einer Vielzahl bedenkenswerter Überlegungen wirbt sie in eindringlicher Weise dafür, die Jugendlichen rechtzeitig auf- oder auch abzufangen: durch Prävention im Rahmen der Jugendhilfe, durch wirksame Unterstützung in Problemlagen und nicht zuletzt durch eine entschlossene, konsequente Verfolgung von Straftaten.



Autor: Kirsten Heisig, Seiten: 205, Erscheinungsdatum: 24.01.2011, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 1115

 
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