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Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 44-45/2006)
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Soziale Milieus |  |

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| Seiten |
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40 |
| Erscheinungsdatum |
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30.10.2006 |
| Erscheinungsort |
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Bonn |
| Bestellnummer |
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7644 |
Bereitstellungs- pauschale |
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0,00 EUR |
| Verfügbarkeit |
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vergriffen |
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| Inhalt |
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PDF-Version: ( 4.390 KB)
Stände, Klassen, Schichten – diese Begriffe beschreiben die soziale Struktur von Gesellschaften. Sie hat sich im Laufe der Geschichte gewandelt und mit ihr ihre Bezeichnungen. So galten und gelten als wesentliche Kriterien der Schichtzugehörigkeit Bildung, Beruf, Einkommen und Macht. Diese Kriterien verloren in den achtziger Jahren an Bedeutung – zugunsten von Werthaltungen, Mentalitäten und Prinzipien der Lebensführung, welche den Milieubegriff ausmachen.
Inzwischen ist jedoch erkannt worden, dass die Gesellschaft nach wie vor eine vertikale Struktur aufweist: Soziale Milieus sind nicht unabhängig vom Bildungsgrad, beruflicher Stellung und Einkommen zu sehen. Das gilt auch für den Lebensstil – ein weiterer Begriff, mit dem man versucht, die Gesellschaft in Gruppen einzuteilen. |
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30. Juli 2010
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Schriftenreihe (Bd. 524) |
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Verworfenes Leben
"Überflüssige Menschen", so nennt der Soziologe Zygmunt Bauman die Opfer der Globalisierung. Seine Studie zeigt, wie unsere moderne Gesellschaft mehr und mehr Menschen von der Teilhabe an unserer Kultur, Gesellschaft, Arbeit und Politik ausschließt. |
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