Die bpbBestellenNewsletterPressePartnerImpressumKontakt

Home
   
FAQ Index
Suche

Themen
Publikationen
Arbeitsmaterialien Medien
Aus Politik und Zeitgeschichte
AV-Medienkatalog
CD-ROM/ CD/ DVD
Einzel-
publikationen
Entscheidung im Unterricht
Filmhefte
fluter
HanisauLand
Informationen zur politischen Bildung
Info aktuell
Internet-Angebote
Mobile Angebote
Karten
Pocket
Rechtsreihe
Schriftenreihe
Spicker Politik
Thema im Unterricht
Themenblätter im Unterricht
Themen und Materialien
Zeitbilder
Spiele
Sonstige
Was geht?
Suche
Veranstaltungen
Wissen
Lernen


Informationen zur politischen Bildung (Heft 245)

Der Beginn der Bipolarität


Manfred Görtemaker
Inhalt

Einleitung

Aufstieg der USA und der UdSSR

Anglo-Amerikanische Allianz

Anti-Hitler-Koalition

Wachsende Kluft

Die Aufteilung Europas

Potsdamer Konferenz

Beginn des Atomzeitalters

Weltwährungssystem

Gründung der UNO

Einleitung
Der Ost-West-Konflikt war von 1945 bis 1990 das bestimmende Merkmal der Weltpolitik. Er war gekennzeichnet durch die machtpolitische Rivalität zwischen den USA und der UdSSR sowie dem weltanschaulichen Gegensatz von Kommunismus und westlicher Demokratie. Die Auseinandersetzung zwischen den gegensätzlichen Systemen nahm zunächst die Form eines "Kalten Krieges" an und eskalierte mehrfach bis an den Rand eines Atomkrieges. Nach der Erfahrung der Berlin- und Kuba-Krise 1961/62 bemühte man sich in beiden Lagern verstärkt um Entspannung und friedliche Koexistenz, um einen selbstzerstörerischen Nuklearkrieg zu vermeiden. Doch erst nach dem Zusammenbruch der sowjetischen Herrschaft in Osteuropa im Gefolge der Revolution von 1989 und der anschließenden Selbstauflösung der Sowjetunion durch Aufkündigung des Unionsvertrages von 1922 sowie der Gründung der "Gemeinschaft Unabhängiger Staaten" (GUS) fand der Ost-West-Konflikt ein - zumindest vorläufiges - Ende.

Seit dem 19. Jahrhundert als Auseinandersetzung zwischen "östlicher" und "westlicher" Zivilisation oft vorhergesagt und seit der Oktoberrevolution in Rußland 1917 als Ringen zwischen liberalkapitalistischen Prinzipien und staatssozialistischen Ideen unmittelbar erwartet, wurde das internationale System nach dem Zweiten Weltkrieg durch den Ost-West-Konflikt maßgeblich geprägt. Das Doppelereignis der Oktoberrevolution in Rußland und des Eintritts der USA in den Krieg der europäischen Mächte, der sich dadurch zum Ersten Weltkrieg ausweitete, schuf zwar bereits 1917 eine Konstellation, in der sich die spätere Entwicklung abzeichnete. Doch erst der Krieg Hitlers und die damit verbundene Zerschlagung der politischen Strukturen Mitteleuropas, die es den "Randmächten" USA und Sowjetunion erlaubten, das politische Vakuum in Europa zu füllen, machte die Ost-West-Konfrontation möglich.
Themen | Wissen | Veranstaltungen |
Publikationen | Lernen |
Die bpb | Bestellen | Newsletter | Presse | Partner |
Impressum | Datenschutz | Kontakt | Home
10. Februar 2012
Druck-Version
Artikel versenden
Bestellen
Inhalt
Bild vergrößern
Internationale Beziehungen I
Zu diesem Heft
Der Beginn der Bipolarität
Ursachen und Entstehung des Kalten Krieges
Zwang zur Koexistenz in den fünfziger Jahren
Vom Kalten Krieg zur Ära der Entspannung
Entspannung und Neue Ostpolitik 1969-1975
Krise und Neubeginn der Ost-West-Kooperation
Die demokratische Revolution in Osteuropa
Herausforderungen im 21. Jahrhundert
Literaturhinweise
Redaktion
Lexikonsuche
Suchen Sie in unseren Online-Lexika Begriffe aus Politik, Wirtschaft und Kultur.

Suchwort:

Informationen zur politischen Bildung
Sicherheitspolitik im 21. Jahrhundert
Sicherheitspolitik im 21. Jahrhundert
Moderne Sicherheitspolitik nimmt nicht nur militärische Bedrohungen durch Staaten in den Blick. Armut, Hunger sowie ethnische oder ideologische Konflikte wirken sich weltweit destabilisierend aus und erfordern internationale Zusammenarbeit.
Sicherheitspolitik im 21. Jahrhundert