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Informationen zur politischen Bildung (Heft 278)
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Gesellschaftsstrukturen und Entwicklungstrends |

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Angelika Timm
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Israel wurde in der Unabhängigkeitserklärung von 1948 - nicht zuletzt angesichts jüdischer Geschichtserfahrung in Europa - als "jüdischer Staat im Lande Israel" definiert, der "der jüdischen Einwanderung und der Sammlung der Juden im Exil offen stehen" sollte. Das Rückkehrgesetz vom 5. Juli 1950 gestand jedem Angehörigen des jüdischen Volkes das Recht auf Einwanderung und Staatsbürgerschaft zu. Israel entwickelte sich daraufhin - nach den USA - zum zweitgrößten jüdischen Siedlungsraum und zum Zentrum nationaler Existenz. Lebten bei Staatsgründung lediglich sechs Prozent der jüdischen Weltbevölkerung in Israel, so waren es 1980 bereits 25 Prozent und 2006 41 Prozent.
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Verwendung dieser Grafik ist honorarpflichtig.
Einwanderung und natürliche Bevölkerungszunahme haben das demographische Gesicht des Landes nachhaltig geprägt. Ende 1948 betrug die Zahl der Staatsbürgerinnen und -bürger laut Statistical Abstract of Israel lediglich 872700 - 82,12 Prozent Juden und 17,88 Prozent muslimische, christliche und drusische Araber. Bis Dezember 2007 hatte sich die Bevölkerungszahl auf 7,24 Millionen erhöht - 75 Prozent Juden, 20,6 Prozent Araber und 4,4 Prozent Personen "ohne Religionszugehörigkeit" (zumeist Neueinwanderer und deren Familienangehörige, soweit diese vom Oberrabbinat nicht als Juden anerkannt wurden). |
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10. Februar 2012
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Aus Politik und Zeitgeschichte |
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60 Jahre Israel
Am 14. Mai 1948 gründete sich der Staat Israel. Unmittelbar danach
begann mit Angriffen arabischer Armeeverbände aus sechs Ländern der erste arabisch-israelische Krieg. Auch nach 60 Jahren wird die Hoffnung auf eine friedliche Existenz immer wieder erschüttert. |
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Schriftenreihe |
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Die Israelis
Wie leben gewöhnliche Menschen in einem außergewöhnlichen Land? Donna Rosenthal erzählt Geschichten von Menschen in Israel, die mehr offenbaren als manch wissenschaftliche Analyse. |
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