Die bpbBestellenNewsletterPressePartnerImpressumKontakt

Home
   
FAQ Index
Suche

Themen
Publikationen
Arbeitsmaterialien Medien
Aus Politik und Zeitgeschichte
AV-Medienkatalog
CD-ROM/ CD/ DVD
Einzel-
publikationen
Entscheidung im Unterricht
Filmhefte
fluter
HanisauLand
Informationen zur politischen Bildung
Info aktuell
Internet-Angebote
Mobile Angebote
Karten
Pocket
Rechtsreihe
Schriftenreihe
Spicker Politik
Thema im Unterricht
Themenblätter im Unterricht
Themen und Materialien
Zeitbilder
Spiele
Sonstige
Was geht?
Suche
Veranstaltungen
Wissen
Lernen


Aus Politik und Zeitgeschichte (B 5-6/2004)

Ost-West-Migration nach Deutschland im Kontext der EU-Erweiterung


Barbara Dietz
Inhalt

Einleitung

Wer konnte bisher kommen?

Wer ist gekommen?

Was geschieht nach der EU-Erweiterung?

Prognosen künftiger Ost-West-Wanderungen

Ausblick

Einleitung
Die Erweiterung der Europäischen Union wird nicht nur zu freien Kapital- und Handelsbewegungen zwischen den west- und osteuropäischen Mitgliedsstaaten führen, sondern früher oder später auch zur Aufhebung aller Migrationsbarrieren. Dies wird es osteuropäischen Bürgerinnen und Bürgern erlauben, sich unbeschränkt in den anderen Staaten der EU niederzulassen. Obwohl westliche Politiker seit Jahrzehnten Reisefreiheit für Osteuropäer einfordern, sehen sie die Realisierung dieses Persönlichkeitsrechtes nun mit Besorgnis. Die großen Einkommensdifferenzen zwischen West und Ost, die wachsende Arbeitslosigkeit in den Transformationsländern und die dort immer wieder aufflammenden politischen und ethnischen Konflikte konfrontieren Westeuropa, vor allem Deutschland, mit einem beachtlichen Migrationspotential.

Zur Person
Barbara Dietz
Dipl.-Volkswirtin, Dr. phil., geb. 1949; wissenschaftliche Mitarbeiterin am Osteuropa-Institut in München.
Anschrift: Osteuropa-Institut München, Scheinerstraße 11, 81679 München.
E-Mail: bdietz@lrz.uni-muenchen.de

Veröffentlichung u.a.: Ost-West-Arbeitsmigrationen nach Deutschland: Ausmaß und Struktur seit der politischen Wende in Osteuropa, in: Klaus Roth (Hrsg.), Vom Wandergesellen zum "Green Card"-Spezialisten, Münster 2003.


Tatsächlich entwickelte die Ost-West-Wanderung mit der politischen Transformation in Osteuropa Ende der achtziger Jahre eine neue Dynamik.[1]Seit diesem Zeitpunkt stieg die Migration aus Osteuropa in den Westen deutlich an. Das mit Abstand wichtigste Zielland ist Deutschland, das, ohne die Rückwanderung von Aussiedlern einzurechnen, etwa 60 Prozent aller Ost-West-Migranten aufnahm. Dies mag überraschen, setzt sich die deutsche Politik doch nachdrücklich für eine weitgehende Begrenzung der Zuwanderung aus Nicht-EU-Staaten ein. Vor dem Hintergrund politischer Entscheidungsprozesse und der geltenden Zuwanderungsbestimmungen lässt sich aber die dominante Position Deutschlands im Kontext der Ost-West-Wanderungen unschwer nachvollziehen.

Dieser Aufsatz untersucht den Hintergrund und die Entwicklung der Ost-West-Wanderung nach Deutschland seit dem Ende der achtziger Jahre.[2]
Themen | Wissen | Veranstaltungen |
Publikationen | Lernen |
Die bpb | Bestellen | Newsletter | Presse | Partner |
Impressum | Datenschutz | Kontakt | Home
10. Februar 2012
Druck-Version
Artikel versenden
PDF-Version
Inhalt
Bild vergrößern
Weg und Bilanz der Transformation in osteuropäischen Staaten
Editorial
Mitgliedschaft ohne Zugehörigkeit?
Die politischen Systeme der EU-Beitrittsländer im Vergleich
Transformation und Integration der Wirtschaft der postkommunistischen Beitrittsländer
Die EU 25
Estland vor dem EU-Beitritt
Ost-West-Migration nach Deutschland im Kontext der EU-Erweiterung
Eliten und Zivilgesellschaft in Ostmitteleuropa
Lexikonsuche
Suchwort:
Lexika: