Die bpbBestellenNewsletterPressePartnerImpressumKontakt

Home
   
FAQ Index
Suche

Themen
Publikationen
Arbeitsmaterialien Medien
Aus Politik und Zeitgeschichte
AV-Medienkatalog
CD-ROM/ CD/ DVD
Einzel-
publikationen
Filmhefte
fluter
HanisauLand
Informationen zur politischen Bildung
Info aktuell
Internet-Angebote
Mobile Angebote
Karten
Das Parlament - Themenausgaben
Pocket
Rechtsreihe
Schriftenreihe
Die Schulstunde als Talkshow
Thema im Unterricht
Themenblätter im Unterricht
Themen und Materialien
Zeitbilder
Sonstige
Was geht?
Suche
Veranstaltungen
Wissen
Lernen


Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 39/2008)

Psychische Folgen der Internetnutzung


Nicola Döring
Inhalt

Einleitung

Internetkompetenz

Gesundheit und Internet

Identität und Internet

Soziale Beziehungen und Internet

Fazit

Fazit
Neben den hier angesprochenen Lebensbereichen Gesundheit, Identität, soziale Beziehungen kann das Internet auch in den Bereichen Bildung, Beruf, Konsum, Freizeit, Spiritualität oder Sexualität unterstützend eingesetzt werden.[20] Dabei ist es generell so, dass den Chancen des Internet zur Steigerung der Lebensqualität entsprechende Risiken gegenüberstehen, denen durch umsichtiges Verhalten und durch Internetkompetenz weitgehend ausgewichen werden kann, die manchmal aber unvermeidlich sind. So sind zwischenmenschliche Kontakte im Internet (wie auch sonst im Leben) zuweilen eben mit Enttäuschungen verbunden. Auch ist zu beachten, dass die Handlungsmöglichkeiten im Internet vielfach zweischneidig erlebt werden: Die vielen unterhaltsamen Internetangebote (etwa Mehrpersonen-Online-Spiele) bieten einerseits einen sehr spannenden Zeitvertreib und psychische Erholung vom Alltagsstress, andererseits werden sie von den Spielern selbst teilweise als Zeitverschwendung wahrgenommen.[21] Eine exzessive Internetnutzung, die zwanghafte oder suchtähnliche Züge annimmt und auf Kosten anderer Lebensbereiche geht, wird nur bei einer Minderheit von Onlinern festgestellt. Diese so genannte Internetsucht tritt oft im Zusammenhang mit anderen problematischen Lebensumständen auf (etwa bei Arbeitslosigkeit, bei vorhandenen Depressionen oder bei Alkoholmissbrauch) und ist psychologisch bislang nicht als eigenes Krankheitsbild anerkannt.[22] Statt das Internet mit einer Droge gleichzusetzen, ist es psychologisch sinnvoller, nach den wahren Ursachen zu suchen, die zu einem selbst schädigenden Umgang mit dem Internet führen. Für die Psychologie steht das Verhalten und Erleben des Individuums im Mittelpunkt. Folgen des Internet werden vor dem Hintergrund individueller und eben auch veränderbarer Gebrauchsweisen betrachtet - dies ist freilich nur ein kleiner Ausschnitt aus der Vielfalt der Wirkungen des Internet. Unbeachtet bleiben beispielsweise ökonomische Faktoren, die ausschlaggebend dafür sind, unter welchen Bedingungen Computer hergestellt werden oder welche Auswirkungen die Internetnutzung auf Umwelt und Klima hat.
Themen | Wissen | Veranstaltungen |
Publikationen | Lernen |
Die bpb | Bestellen | Newsletter | Presse | Partner |
Impressum | Kontakt | Home
09. Februar 2010
Druck-Version
Artikel versenden
PDF-Version
Inhalt
Bild vergrößern
Neue Medien - Internet - Kommunikation
Editorial
Raumzeitliche Struktur im Internet
Globalisierung der Medien und transkulturelle Kommunikation
Aus Vielen wird das Eins gefunden - wie Web 2.0 unsere Kommunikation verändert
Perspektiven eines alternativen Internet
Internetnutzung von Migranten - ein Weg zur Integration?
Kinder und Jugendliche zwischen Virtualität und Realität
Psychische Folgen der Internetnutzung
Lexikonsuche
Suchwort:
Lexika:
Arbeitsmaterialien Medien
Medienpädagogik Wissensgesellschaft
Medienpädagogik "Wissensgesellschaft"
Wir leben in einer "Informations-" und "Wissensgesellschaft" – aber was bedeutet das konkret? Die multimediale Publikation erschließt die Folgen der neuen Medien für Politik, Wirtschaft und Alltag.
Medienpädagogik Wissensgesellschaft