|
|
 |

 |

Informationen zur politischen Bildung (Heft 284)
 |
 |
 |
 |
 |
Prinzipien republikanischen Denkens |

 |
 |
Hans Vorländer
|
 |
 |
 |
 |
Das republikanische Denken geht auf die römische Antike und die Republik Roms zurück. Rom selbst war keine Demokratie, sondern eine Oligarchie, eine Herrschaft der herausragenden und angesehenen Männer. Die so genannte Nobilität, eine kleine Gruppe von Patriziern (von lat.: patres, Väter), dem grundbesitzenden Geburtsadel, und von wohlhabend gewordenen Plebejern (von lat.: plebs, Volk), vor allem Bauern und Handwerkern, konnte mittels eines ausgeklügelten Klientel- und Patronagesystems die politischen Entscheidungen weitestgehend kontrollieren.
Der Senat war das entscheidende Machtzentrum, in ihm wurde über die wichtigsten offiziellen Geschäfte verhandelt und abgestimmt. Die Volksversammlung hatte zwar nach den Ständekämpfen zwischen Plebejern und Patriziern (von 500-287 v. Chr.) an Einfluss gewonnen, doch besaß sie keine direkten Entscheidungs- und Kontrollrechte. Indes war die Volksversammlung der Ort, wo die von der Nobilität vertretene Politik dem Volk als Ganzes präsentiert wurde und wo das Volk eine gewisse Einwirkungsmöglichkeit besaß.
|
 |
 |
 |
 |
 |
Die Verwendung dieser Grafik ist honorarpflichtig. |
 |
 |
|
 |
19. März 2010
 |
 |
 |
Schriftenreihe |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Die geglückte Demokratie
Diktatur, Nationalsozialismus und zwei Weltkriege: Konnten die Deutschen nach 1945 die Demokratie erlernen? Die Zweifel waren groß. Heute ist Deutschland eine der stabilsten Demokratien der Welt. |
 |
|
 |
 |
 |
|
 |
 |
|