Die Mehrheit der Deutschen hat Angst vor der Globalisierung, das weisen Umfragen, zum Beispiel der Zeitschrift Wirtschaftswoche, regelmäßig nach. Auf den ersten Blick ist diese Angst völlig unverständlich. Globalisierung hat doch viele Vorteile. Es gibt ständig Kaffee, Tee und Kakao und das ganze Jahr über Früchte aus aller Welt. Dazu kommen andere angenehme Dinge: Möbel aus Schweden, Taschen aus Afrika, preiswerte Autos aus Asien.
Und dann sind da noch die unzähligen Möglichkeiten, die Welt kennen zu lernen: Auslandsaufenthalte über Schule, Universität oder Beruf und nicht zuletzt im Urlaub. Zudem sind immer mehr Menschen rund um den Globus und rund um die Uhr mit elektronischer Post und Fax zu erreichen. Die Welt wird zum globalen Dorf. Wer kann angesichts solcher Möglichkeiten verstehen, dass die meisten Deutschen Angst vor der Globalisierung haben? Die Antwort liefert der zweite Blick, der Blick hinter die Kulissen dessen, was unter dem Begriff Globalisierung abläuft. Die Menschen spüren, dass sich die Welt um sie herum rasant, ja revolutionär, verändert. Und sie fragen sich, welche Konsequenzen diese Veränderungen für ihr Leben haben. |
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