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Aus Politik und Zeitgeschichte (B 31-32/2002)

Lokale Agenda 21 in Deutschland - eine Bilanz


Eick von Ruschkowski
Inhalt

I. Einleitung

II. Agenda 21 und nachhaltige Entwicklung

III. Lokale Agenda 21

IV. Merkmale und Struktur eines LA-21-Prozesses

V. Chancen und Hemmnisse eines Lokale-Agenda-21-Prozesses

VI. Zum Stand der Lokale-Agenda-21-Aktivitäten in Deutschland

VII. Herausforderungen für LA-21-Prozesse in Deutschland

VIII. Fazit

III. Lokale Agenda 21
Das Kapitel 28 der Agenda 21 erteilt unter dem Titel "Initiativen der Kommunen zur Unterstützung der Agenda 21" einen Handlungsauftrag an die Gemeinden. [11] Dieser Handlungsauftrag lässt sich definieren als gemeinsamer Konsultationsprozess der Kommune mit den Bürgern, in dem bis 1996 ein langfristiger kommunaler Aktionsplan entwickelt werden sollte, der sich an den Merkmalen des Leitprinzips einer nachhaltigen Entwicklung orientiert. [12]

Den Kommunen wird die im Handlungsauftrag angesprochene Schlüsselrolle bei der Umsetzung der Agenda 21 nicht ohne Grund zuteil: Nirgendwo übt das Volk seine Macht so unmittelbar aus wie in der Gemeinde, der "Schule der Demokratie." [13] Selbst die derzeitige radikale Veränderung menschlicher Lebensgewohnheiten durch die Globalisierung stärkt die Bedeutung des Lokalen mehr, als dass sie sie schwächt: "Globalisierung heißt gerade nicht automatisch und einseitig, eindimensional Globalisierung - eine der nicht auszutrocknenden Quellen für Missverständnisse in dieser Debatte. Vielmehr kommt es bei der Betonung des ,g-words, im Gegenteil überall zu einer neuen Betonung des Lokalen", meint z. B. Ulrich Beck. [14]
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13. März 2010
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Die Diskussion um Nachhaltigkeit
Editorial
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