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Informationen zur politischen Bildung (Heft 291)
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Anspruch und Last internationaler Führung - die USA |

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Georg Schild
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Im März 2003 marschierten die USA, unterstützt von kleineren Verbänden anderer Staaten, in den Irak ein, um das Regime Saddam Husseins zu stürzen. Dem irakischen Diktator wurde vorgeworfen, Massenvernichtungswaffen zu entwickeln, die die USA und ihre Verbündeten im Nahen Osten bedrohten.
Mit diesem Einmarsch machte die Regierung in Washington Amerikas neue Sicherheitsvorstellung nach den Terroranschlägen des 11. September 2001 deutlich: Anders als zu Zeiten des Kalten Krieges, als die USA und die UdSSR ihr gegenseitiges Zerstörungspotenzial hinnehmen mussten, werden die USA in Zukunft keine unmittelbaren militärischen Bedrohungen ihres Territoriums durch andere Staaten oder terroristische Vereinigungen akzeptieren. Potenziellen Aggressoren, die sich um den Besitz von Massenvernichtungswaffen bemühen, wird gemäß der Bush-Doktrin des "präemptiven" (vorbeugenden) Vorgehens bereits entgegengetreten werden, bevor es zu einer konkreten Gefährdung Amerikas gekommen ist.
Im Vorwort der National Security Strategy (Nationale Sicherheitsstrategie) vom September 2002 erklärte Präsident George W. Bush die Verteidigung der Nation gegen Feinde zur "ersten und wichtigsten Verpflichtung der Bundesregierung". Und weiter: "Die Geschichte wird diejenigen hart beurteilen, die die Gefahr sahen, aber nicht handelten. In der neuen Welt, in der wir leben, ist der einzige Weg zu Frieden und Sicherheit der Weg des Handelns." Dieser Anspruch wird die zukünftige Rolle Amerikas in der internationalen Sicherheitspolitik bestimmen. |
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10. Februar 2012
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Informationen zur politischen Bildung |
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Internationale Beziehungen I
Nach dem Ende des Ost-West-Konflikts haben neue Bedrohungen die Szenarien des Kalten Krieges abgelöst. Vor allem der weltweit agierende islamistische Terror stellt neue Herausforderungen an die europäische und globale Sicherheitspolitik. Die Anschläge in New York im September 2001 lösten weltweit Veränderungen aus. |
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Dossier |
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Islamismus
Seit 9/11 hat ein Wort Hochkonjunktur: Islamismus. Wer sind seine Wortführer? Welche Ziele verfolgen sie? Das Dossier führt ein in Vergangenheit und Gegenwart der extremistischen Herrschaftstheorie, die die Welt des 21. Jahrhunderts vor große Herausforderungen stellt. |
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