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Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 52/2008)
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Die populäre Religion und die Transformation der Gesellschaft |

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Hubert Knoblauch
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Der Titel "populäre Religion" trägt eine Doppeldeutigkeit, die durchaus beabsichtigt ist. "Popularität" weist einmal auf die öffentliche Beliebtheit der Religion hin. "Beliebtheit" ist zwar schwer zu messen, es ist aber kaum zu übersehen, dass die Religion in jüngerer Zeit auf ein rasant gestiegenes Interesse stößt. Allerdings bewegt sich dieses Interesse keineswegs in den herkömmlichen Bahnen der kirchlichen Religiosität. Auch wenn man die Kirchen als bedeutendste Trägerinnen der Religion nicht kleinreden sollte, so richtet sich doch das gewachsene Interesse viel stärker auf diejenigen Aspekte der Religion, die eher am Rande, ja außerhalb der etablierten Großkirchen liegen.
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Daher ist auch keine Trendwende in der Kirchlichkeit der Bevölkerung zu beobachten. Dies gibt einen Hinweis auf den zweiten Aspekt der Popularität: Die erfolgreichen Formen der Religion sind zugleich Formen einer popularisierten Religion. Die Popularisierung bedeutet nämlich keineswegs nur eine Ergänzung der Religion, sondern deutet auf eine massive Transformation hin, die sich subjektiv in einer zunehmenden Bedeutung der Spiritualität äußert. Während ich die populäre Religion und die wachsende Spiritualität hier nur kurz skizzieren kann, möchte ich einen Versuch unternehmen, die Transformation der Religion als Ergebnis der gesellschaftlichen Veränderungsprozesse zu beschreiben. |
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10. Februar 2012
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Das Kult-Buch - Glanz und Elend der Kommerzkultur
Du bist, was Du kaufst: Waren sind Kultobjekte. Mit ihnen bringen wir
unsere Identität zum Ausdruck. Dabei zählen im heutigen Lifestyle-Kapitalismus Erlebnis und Image meist mehr als der Gebrauchswert. |
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Republik der Wichtigtuer
Wie spielen Politik und Medien in Deutschland zusammen? Die Journalistin Tissy Bruns berichtet vom "Jahrmarkt der Eitelkeiten" und analysiert gleichzeitig unsere Medienrepublik. |
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