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Aus Politik und Zeitgeschichte (B 03-04/2003)

40 Jahre Elysée-Vertrag: Hat das deutsch-französische Tandem noch eine Zukunft?


Peter A. Zervakis / Sébastien von Gossler
Inhalt

Einleitung

I. Entstehungsgeschichte

II. Institutionalisierung der bilateralen Beziehungen

III. Der Elysée-Vertrag: Eine Erfolgsgeschichte auf Raten?

IV. Strukturelle Veränderungen seit der Wiedervereinigung

V. Zur Zukunft des Elysée-Vertrags

Einleitung
Am 22. Januar 2003 feiern Deutschland und Frankreich das vierzigjährige Bestehen des "Vertrages über die deutsch-französische Zusammenarbeit", des so genannten "Elysée-Vertrags" von 1963.[1] Dieser begründete erst die deutsch-französische Partnerschaft, die seither viele Höhen und Tiefen durchlebt hat. Einige ursprüngliche Determinanten wie die Bedrohung durch den Kommunismus sind entfallen, andere wie die Politik im Rahmen der Europäischen Union (EU) haben an Bedeutung gewonnen. Aber auch neue Aufgabenfelder wie der Kampf gegen den internationalen Terrorismus nach dem 11. September 2001 zeichnen sich ab. Weshalb lässt sich rückblickend von einer Erfolgsgeschichte in der internationalen Politik sprechen? Und ist die "bonne entente" (Valéry Giscard d'Estaing) nicht mittlerweile gar so gut eingespielt, dass die regelmäßigen Treffen als zuweilen langweilige Routine empfunden werden?

Zur Person
Peter A. Zervakis
Dr. phil., geb. 1963; Historiker und Politikwissenschaftler; derzeit wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Europäische Integrationsforschung (ZEI) der Universität Bonn.

Anschrift: ZEI, Walter-Flex-Str. 3, 53113 Bonn.
E-Mail: Zervakis@uni-bonn.de

Veröffentlichungen: u.a. (Hrsg. zus. mit Karl Magnus Johansson) European Political Parties between Cooperation and Integration, Baden-Baden 2002.

Ein wesentlicher Faktor für das Funktionieren des deutsch-französischen Tandems ist die doppelte Abhängigkeit vom Partner und von der EU, der "komplementäre" Bilateralismus. Zwar scheint die Zusammenarbeit beider Länder auf den ersten Blick im Widerspruch zur multilateral ausgerichteten Außenpolitik Deutschlands zu stehen. Sie hat sich aber immer dann bewährt, wenn sie nicht als Alternative angelegt war.[2]

Zur Person
Sébastien von Gossler
M.A., geb. 1978; Politikwissenschaftler; derzeit Doktorand am ZEI.

Anschrift: Wenzelgasse 22, 53111 Bonn.
E-Mail: gossler@gmx.de


Nach einem kurzen Abriss der Entstehungsgeschichte des Vertrags und seiner Bedeutung für die deutsch-französische Partnerschaft werden im Folgenden die bisherigen Erfolge und die Strukturprobleme seit der Wiedervereinigung bilanziert. Die Analyse mündet in eine Reflexion über die Zukunft des Partnerschaftsvertrages in einem stark veränderten Kontext.
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09. Februar 2012
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Inhalt
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Deutsch-französische Beziehungen
Editorial
Deutschland - Frankreich: Die Herausforderungen für die gemeinsame Zukunft
40 Jahre Elysée-Vertrag: Hat das deutsch-französische Tandem noch eine Zukunft?
Die Bedeutung der deutsch-französischen Kooperation für den europäischen Integrationsprozess
Deutsche und französische Perspektiven einer Gemeinsamen Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik
Europäisierung nationaler politischer Identitäten in Deutschland und Frankreich
Die sozialen und kulturellen Beziehungen Frankreichs und Deutschlands seit 1945
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