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Informationen zur politischen Bildung (Heft 287)
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Länder und Kommunen als Motoren des Umweltschutzes |

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Kirsten Jörgensen
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Staatlichen Akteuren, insbesondere nationalen Regierungen, kommt beim Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen eine zentrale Bedeutung zu. Doch allein sind sie mit dieser Aufgabe überfordert.
Vielmehr ist es zum Nutzen aller erforderlich, dass unterschiedliche Politikebenen, Wirtschaft und Gesellschaft zusammenarbeiten und ihre Strategien und Handlungen auf die globalen Ziele einer ökologisch nachhaltigen Entwicklung ausrichten. Eine nachhaltige Entwicklung ist demzufolge nicht allein durch nationalstaatliches Regieren zu erreichen. Der Begriff "Governance" umschreibt dies. Er bezeichnet die Beteiligung vielfältiger öffentlicher und privater Akteure - insbesondere auch mit freiwilligen, eigeninitiativen Maßnahmen - an der Entwicklung und Umsetzung von Problemlösungen auf verschiedenen Politikebenen. Zur Governance für eine nachhaltige Entwicklung tragen nicht zuletzt Politikebenen unterhalb der nationalen Regierungsebene bei. In den föderalen Staaten sind dies die so genannten Gliedstaaten, wie zum Beispiel die Länder in der Bundesrepublik, und weltweit die Kommunen. |
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10. Februar 2012
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