| Beck, Ulrich: Risikogesellschaft. Auf dem Weg in eine andere Moderne, Frankfurt a. M. 1986, 361 S. |  | Das unter Fachleuten umstrittene Buch hat die fachwissenschaftliche und öffentliche Debatte um die Struktur der modernen Gesellschaft neu belebt. Seine zentralen Thesen und Konzepte - Risikogesellschaft, Individualisierung, Auflösung der Klassen und Schichten, reflexive Modernisierung - werden auch heute noch unter Wissenschaftlern und Politikern diskutiert.
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| Berger, Peter A./Vester, Michael (Hg.): Alte Ungleichheiten - Neue Spaltungen, Opladen 1998, 387 S. |  | Der Sammelband enthält 15 wichtige soziologische Beiträge zur Diskussion über das Fortbestehen von Schichten und Klassen in der modernen pluralisierten Gesellschaft. Aus unterschiedlichen Perspektiven werden verschiedene Aspekte dieser Problematik behandelt wie Veränderungen der Klassen- und Schichtstrukturen, neue Milieubildungen, neue soziale Ausgrenzungen und Spaltungstendenzen, Elitenbildung, Mobilität und Mobilitätsbarrieren, die Bedeutung der ethnischen Zugehörigkeit im Ungleichheitsgefüge. Sozialwissenschaftliche Vorkenntnisse erleichtern die Lektüre dieses wissenschaftlich anspruchsvollen Bandes.
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| Bürklin, Wilhelm/Rebenstorf, Hilke u.a.: Eliten in Deutschland, Rekrutierung und Integration, Opladen 1997, 482 S. |  | Die so genannte Potsdamer Elitestudie (sie wurde an der Universität Potsdam durchgeführt) stützt sich auf eine empirische Erhebung aus dem Jahr 1995 zu den westdeutschen und neuen ostdeutschen Eliten in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Massenmedien, Wissenschaft, Kultur und Militär. Sie untersucht die soziale Herkunft der Eliten, ihre typischen Werdegänge, ihre Beziehungen und Kontakte untereinander sowie ihre Wertorientierungen und politischen Einstellungen.
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| Geißler, Rainer (Hg.): Soziale Schichtung und Lebenschancen in Deutschland, 2., völlig neu bearbeitete und aktualisierte Auflage, Stuttgart 1994, 260 S. |  | In den einzelnen Kapiteln werden empirische Materialien zu den schichtspezifischen Chancen und Risiken in sechs wichtigen Lebensbereichen (Bildungssystem, politische Teilnahme, Arbeitswelt, Gesundheit, Kriminalität, Alter) präsentiert. Sie verdeutlichen, dass Ungleichheiten dieser Art weiterhin ein wichtiger Bestandteil der deutschen Gegenwartsgesellschaft sind.
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| Geißler, Rainer: Die Sozialstruktur Deutschlands. Die gesellschaftliche Entwicklung vor und nach der Vereinigung, 3., grundlegend überarbeitete Auflage, Wiesbaden 2002 (mit einem Beitrag von Thomas Meyer), 512 S. (4. aktualisierte Auflage erscheint 2005). |  | Das viel benutzte Studienbuch bietet einen umfassenden, empirisch fundierten Überblick über die sozialstrukturelle Entwicklung und Perspektiven des sozialen Wandels im Deutschland vor und nach der Wiedervereinigung. Durch die Zusammenfassung des Forschungsstandes zum sozialen Umbruch in den neuen Bundesländern wird eine Zwischenbilanz der deutschen Vereinigung gezogen.
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| Glatzer, Wolfgang/Ostner, Ilona (Hg.): Deutschland im Wandel. Sozialstrukturelle Analysen. Ein Sonderband der Zeitschrift Gegenwartskunde, Opladen 1999, 387 S. |  | Die 24 Beiträge dieses Sammelbandes - meist verfasst von Soziologen und Politikwissenschaftlern - behandeln verschiedene Facetten des sozialstrukturellen Wandels in der Bundesrepublik Deutschland insbesondere nach der deutschen Vereinigung. Das Themenspektrum ist breit: Es reicht von Wohlfahrtsentwicklung, Bevölkerungsentwicklung, Migration und Mobilität über Elitenbildung, Lebenschancen spezifischer Gruppen, wie Frauen, Kinder, alte Menschen, bis hin zu Aspekten des europäischen und globalen Strukturwandels.
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| Hradil, Stefan: Soziale Ungleichheit in Deutschland, 8. Auflage, Opladen 2001, 546 S. |  | Das gängige Lehrbuch vermittelt einen Überblick über die Entwicklung und Struktur sozialer Ungleichheit in Deutschland. Behandelt werden unter anderem soziale Ungleichheiten der Bildungs- und Arbeitsmarktchancen, der Einkommen und Vermögen, der Macht und des Ansehens, der Wohn- und Arbeitsbedingungen und der Randgruppen.
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| Korte, Karl-Rudolf/Weidenfeld Werner (Hg.): Deutschland-Trendbuch. Fakten und Orientierungen, Opladen 2001, 750 S. |  | 24 Sozialwissenschaftler stellen in den zwanzig Beiträgen dieses informativen und vielschichtigen Sammelbandes wichtige Trends in der deutschen Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und Politik dar. Die prägnanten Überblicke sind übersichtlich strukturiert und in einer verständlichen Sprache verfasst. Sie zeigen, in welche Richtung sich das wiedervereinigte Deutschland entwickelt, welche Problembereiche sich dabei erkennen und welche Lösungsansätze sich skizzieren lassen.
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| Noll, Heinz-Herbert/Habich, Roland (Hg.): Vom Zusammenwachsen einer Gesellschaft. Analysen zur Angleichung der Lebensverhältnisse in Deutschland, Frankfurt/New York 2000, 324 S. |  | Auf der Basis von repräsentativen Daten bilanzieren die Autoren des Sammelbandes den Verlauf des Einigungs- und Transformationsprozesses aus unterschiedlichen Perspektiven und mit Blick auf verschiedene Teilbereiche der Gesellschaft. Sie gehen der Frage nach, wie weit die nachholende Modernisierung in den neuen Ländern vorangekommen und ob das Ziel, gleichwertige Lebensverhältnisse in Ost und West zu schaffen, erreicht worden ist.
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| Schäfers, Bernhard: Sozialstruktur und sozialer Wandel in Deutschland, 8., völlig neu bearbeitete Auflage, Stuttgart 2004, 325 S. |  | Das bewährte Studienbuch führt in die wichtigsten Bereiche der Sozialstruktur und des sozialen Wandels - wie Bevölkerung und Familie, Bildung, Kultur und Religion, Staat und Politik, Wirtschaft und Sozialstaat, soziale Ungleichheit und Siedlungsstruktur - ein und berücksichtigt dabei auch die Ausgangsbedingungen und Folgen der Wiedervereinigung. Das Schlusskapitel veranschaulicht die Besonderheiten der deutschen Sozialstruktur im Vergleich zu den Staaten der Europäischen Union.
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| Schäfers, Bernhard: Politischer Atlas Deutschland, 2., aktualisierte und verbesserte Auflage, Bonn 1998, 128 S. |  | Grundinformationen zur Struktur der deutschen Gesellschaft sowie zu Wirtschaft und Staat werden in der ungewöhnlichen, aber sehr anschaulichen Darstellung in Form von farbigen Karten präsentiert. Die Themenpalette ist breit (zum Beispiel Bevölkerung und Wanderungen, Schichten und Milieus, Armut und soziale Sicherung, Bildung, Haushaltsformen und Wohnen, Arbeit und Freizeit).
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| Schäfers, Bernhard/Zapf, Wolfgang (Hg.): Handwörterbuch zur Gesellschaft Deutschlands, 2., verbesserte und erweiterte Auflage, Opladen 2000. |  | Dieses Standardwerk enthält circa 70 Artikel zu den zentralen Themen der deutschen Gesellschaft. Wichtige soziale Probleme und Entwicklungstendenzen werden von Experten zu den jeweiligen Gebieten übersichtlich, anschaulich, empirisch fundiert und auf dem neusten Forschungsstand für einen breiten, interessierten Leserkreis dargestellt.
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| Schulze, Gerhard: Die Erlebnisgesellschaft. Kultursoziologie der Gegenwart, Frankfurt am Main/New York 1993, 764 S. |  | Die sorgfältige, umfangreiche kultursoziologische Analyse rückt den Wandel der Lebensauffassungen in den Mittelpunkt und befasst sich mit den verschiedenen Ausprägungen des deutschen Alltagslebens. Ihre These, dass die Erlebnisorientierung in ihren verschieden Facetten das Kennzeichen der modernen Lebensart ist, fand große Resonanz in Wissenschaft und Massenmedien.
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| Statistisches Bundesamt (Hg.) in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) und dem Zentrum für Umfragen, Methoden und Analysen, Mannheim (ZUMA): Datenreport 2004. Zahlen und Fakten über die Bundesrepublik Deutschland, Bonn 2004. 679 S. (Neuausgabe etwa alle zwei Jahre). |  | Das Standardwerk der Sozialberichterstattung über Gesamtdeutschland. Statistiker und Sozialwissenschaftler präsentieren übersichtlich und gut aufbereitet (viele Grafiken und Tabellen) eine große Fülle von Daten aus repräsentativen Erhebungen zu einer breiten Palette von gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Themen. Viele Vergleiche zwischen den Entwicklungen in den alten und neuen Bundesländern sowie zwischen Deutschland und anderen europäischen Ländern.
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| Vester, Michael/von Oertzen, Peter/Geiling, Heiko/Hermann, Thomas/Müller, Dagmar: Soziale Milieus im gesellschaftlichen Strukturwandel. Zwischen Integration und Ausgrenzung, Frankfurt a. M. 2001, 594 S. und Vester, Michael/Hofmann, Michael/Zierke, Irene (Hg.): Soziale Milieus in Ostdeutschland. Gesellschaftliche Strukturen zwischen Verfall und Neubildung, Köln 1995, 383 S. |  | Ein Team von westdeutschen und ostdeutschen Sozialwissenschaftlern gibt auf der Basis repräsentativer Daten, qualitativer Analysen und verschiedener Fallstudien einen Überblick über den Wandel der Mentalitäten, Lebensstile und sozialen Milieus in West- und Ostdeutschland. Der erste Band (Neuauflage 2001) zeichnet die Entwicklungslinien in den alten Bundesländern nach; dabei wird den Folgen des Milieuwandels für die politischen Orientierungen besondere Beachtung geschenkt. Der zweite Band (1995) stellt den Wandel ostdeutscher Milieus am Beispiel verschiedener regionaler Fallstudien - wie Kohlearbeitermilieu von Leipzig-Espenhain, Leipziger Alternativmilieu, traditionelles Arbeitermilieu in Brandenburg - dar. Die teilweise anspruchsvolle Darstellung - insbesondere im Band über Westdeutschland - ist nicht immer einfach zu lesen.
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| Winkler, Gunnar (Hg.): Sozialreport 2002. Daten und Fakten zur sozialen Lage in den neuen Bundesländern, Berlin 2002, 221 S. (Neuausgabe alle zwei Jahre). |  | Ein Nachschlagewerk der Sozialberichterstattung über die neuen Bundesländer. Ostdeutsche Sozialwissenschaftler informieren auf der Basis repräsentativer Daten über die Entwicklung der Lebensbedingungen (soziale Strukturen, Arbeitsmarkt, Einkommen und Vermögen, Gesundheit, Familie) und der Orientierungen (zum Beispiel Zufriedenheit, politische Einstellungen, Identität) in Ostdeutschland.
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| Zapf, Wolfgang/Habich, Roland: Wohlfahrtsentwicklung in der Bundesrepublik Deutschland 1949 bis 1999, in: Kaase, Max/Schmid, Günther (Hg.): Eine lernende Demokratie. 50 Jahre Bundesrepublik Deutschland, WZB-Jahrbuch 1999, Berlin 1999, S. 285-314. |  | Ein Überblick über den langfristigen sozialen Wandel in Westdeutschland und im vereinten Deutschland aus der Perspektive der Wohlfahrtsforschung. Auf der Basis repräsentativer Daten wird die Entwicklung der objektiven Lebensbedingungen (wie Einkommen, Armut, Haushaltsausstattung, Wohnverhältnisse, Erwerbstätigkeit, Bildung, Gesundheit) und des subjektiven Wohlbefindens der Bevölkerung (ihre Zufriedenheit mit den Lebensbedingungen in verschiedenen Teilbereichen, ihre Sorgen und Ängste) skizziert.
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