Schriftenreihe (Bd. 1146)

Mädelsache!

Die rechtsradikale Szene ist kein reiner Männerverein. Immer öfter engagieren sich Frauen, leisten Partei- und Vereinsarbeit. Die Autorin und der Autor beschreiben Strategien und Organisationen und zeigen Maßnahmen zum Umgang mit Frauen im ultrarechten Spektrum auf.

4,50

Inhalt

Bei rechtsextremen Demonstrationen marschieren Frauen immer öfter in der ersten Reihe mit. Sie engagieren sich in Frauenkameradschaften, kandidieren bei Wahlen für DVU und NPD und treten selbstbewusst ans Rednerpult. Weil sich das aber nicht mit dem nationalsozialistischen Rollenschema deckt, agitieren viele rechtsradikale Frauen, auch ohne sich öffentlich zu zeigen. Sie inszenieren sich als treusorgende Mütter oder wirken in Sport- und Jugendvereinen mit. Die einen scheuen keine verbale Provokation, die anderen infiltrieren ihre Umgebung auf subtile Weise. Andrea Röpke und Andreas Speit stellen die unterschiedlichen Organisationsformen und Strategien weiblichen rechtsextremen Engagements vor und zeigen deren Vielschichtigkeit, aber auch die Grenzen, die ihnen gesetzt sind. Sie skizzieren anhand konkreter Beispiele zudem Wege, wie der rechtsextremen Unterwanderung der Gesellschaft begegnet werden kann.



Autor: Andrea Röpke/Andreas Speit, Seiten: 237, Erscheinungsdatum: 05.08.2011, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 1146