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Aus Politik und Zeitgeschichte (B 44/2002)
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Die Innenseite der der Globalisierung |

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Über die Ursachen von Wut und Hass Götz Eisenberg
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I. "Sind wir nicht alle ein bisschen Robert?" |
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In der Stadt begegnet mir ein junger Mann, der diesen Verdrängungsprozess offensichtlich nicht mitmachen möchte. Er trägt ein T-Shirt mit dem Aufdruck: "Erfurt - sind wir nicht alle ein bisschen Robert?" Was Erfurter Schüler und Studierende in elaboriertem Code in der Frankfurter Rundschau
vorgebracht haben, trägt dieser junge Mann, in zeittypischer Form und auf eine Frage verkürzt, auf der Haut. Seine Botschaft fordert uns auf, den Täter nicht zu isolieren und zur Inkarnation des Bösen zu erklären. Viele von uns "haben einen Hass" und könnten gelegentlich zur von André Breton ironisch propagierten "einfachsten surrealistischen Handlung" schreiten, nämlich "mit Revolvern in den Fäusten auf die Straße gehen und blindlings soviel wie möglich in die Menge schießen". Würde unser junger Mann die Tagebücher von Max Frisch kennen, hätte er in leicht abgewandelter Form die 22. Frage seines dort formulierten Fragebogens auf sein T-Shirt drucken können: "Gesetzt den Fall, Sie sind noch nie Amok gelaufen: Wie erklären Sie es sich, dass es dazu nie gekommen ist?" |
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10. Februar 2012
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