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Coverbild 17. Juni 1953

Schriftenreihe (Bd. 1335)

17. Juni 1953

Geschichte eines Aufstands

Drohend stehen sowjetische Panzer vor verzweifelten Menschen: Der Aufstand vom 17. Juni 1953 in der DDR wurde blutig niedergeschlagen. Wie kam es zur ersten, gescheiterten Freiheitsbewegung in der DDR? Der Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk schildert ihren Verlauf und ihre Folgen.

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Inhalt

Der Zweite Weltkrieg war erst acht Jahre vorüber, als es am 17. Juni 1953 in der DDR zu einem Volksaufstand kam. Um die sozialistische Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung endgültig durchzusetzen, hatte die Staatsführung seit 1952 trotz angespannter Versorgungslage drastische Maßnahmen ergriffen: Enteignungen und Kollektivierungen, Repressalien und erhöhte Leistungsnormen in den Betrieben. Der Unmut der Bevölkerung brach sich in Streiks und widerständigen Handlungen Bahn. Eine von der Sowjetunion verordnete Kurskorrektur kam zu spät. Unruhen griffen von den großen Städten auf das gesamte Land über. In Demonstrationen und Kundgebungen forderten die empörten Menschen Freiheit, Demokratie und die Wiedervereinigung mit dem Westteil Deutschlands, bis der Aufstand durch die sowjetische Armee blutig niedergeschlagen wurde. Ilko-Sascha Kowalczuk schildert anschaulich die erste, gescheiterte, gleichwohl nachwirkende Freiheitsbewegung in der DDR.



Autor: Ilko-Sascha Kowalczuk, Seiten: 128, Erscheinungsdatum: 10.06.2013, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 1335