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Coverbild Die Essensvernichter

Schriftenreihe (Bd. 1356)

Die Essensvernichter

Warum die Hälfte aller Lebensmittel im Müll landet und wer dafür verantwortlich ist

Zu viele Nahrungsmittel, die noch essbar gewesen wären, enden hierzulande im Müll, bei den Verbrauchern wie im Handel. Zu viel gekauft, Haltbarkeitsdatum überschritten, irgendwie nicht passend – so lauten die Begründungen. Das Buch wirbt für mehr Respekt vor Lebens-Mitteln, für regionalen und fleischärmeren Konsum.

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Inhalt

Wohlgeformt, EU-genormt, taufrisch und makellos: Verbraucher verlangen Obst und Gemüse, Brot und Milchprodukte in 1-A-Qualität. Ware, die unseren kritischen Blicken nicht (mehr) standhält, bleibt liegen, wird aussortiert und weit überwiegend vernichtet. Käufer und Verkäufer arbeiten damit bei dieser Verschwendung Hand in Hand – die einen durch ihr Anspruchsniveau, die anderen aus Angst vor Imageschaden oder Rechtsverletzung. Fragwürdig ist aber nicht nur die Vernichtung zu vieler Lebensmittel im Handel und daheim, sondern auch die Zusammensetzung unserer Ernährung: Würden sich mehr Menschen für regional und saisonal produzierte Produkte erwärmen und zugleich den hohen Fleischkonsum reduzieren, hätte dies – so die Autoren dieses nachdenklich stimmenden Buches – auch global positive Auswirkungen. Das Buch wirbt eindringlich für mehr Respekt vor Lebens-Mitteln und für ein Umdenken bei Handel und Konsumenten.



Autor: Kreutzberger, Stefan / Thurn, Valentin, Seiten: 360, Erscheinungsdatum: 19.11.2013, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 1356

 
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