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Coverbild LampedusaNeu: Coverbild Lampedusa

Schriftenreihe (Bd. 1393)

Lampedusa

Begegnungen am Rande Europas

Das Inselchen Lampedusa ist zum Inbegriff einer Flüchtlingspolitik geworden, die zu oft weder europäischen Rechtsnormen noch den Geboten der Menschlichkeit entspricht. Die Einheimischen Lampedusas erleben ihre Heimat als Ort des Übergangs. Der Ethnologe Gilles Reckinger fragt, wie sie damit zurechtkommen.

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Inhalt

Lampedusa liegt näher an Afrika als an Europa und hat nur rund ein Fünftel der Größe Sylts. Als Endpunkt einer nur zu oft tödlich endenden Odyssee zehntausender Bootsflüchtlinge aus den Krisenregionen Afrikas und Vorderasiens wurde die Insel zum Symbol für die Zerrissenheit Europas zwischen Ideal und Ignoranz. Doch wie gehen die Bewohner Lampedusas mit den Flüchtlingen, den Lebenden und den Toten um? Wie stehen sie zu den nächtlichen Einsätzen der Küstenwache, den havarierten, kaum seetüchtigen Booten? Der Ethnologe Gilles Reckinger hat mit vielen Lampedusani gesprochen. Ihn interessiert ihr Leben zwischen Isolation und Konfrontation, ihre Zerrissenheit zwischen den Sorgen des eigenen Alltags und dem Schicksal der Flüchtlinge, denen sie begegnen.



Autor: Gilles Reckinger, Seiten: 230, Erscheinungsdatum: 22.12.2013, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 1393