bpb-Publikationen
Die Pleite - Republik - Cover

Schriftenreihe (Bd. 1418)

Die Pleite - Republik

Wenn Schulden die Politik bestimmen

Wozu ist der Staat da? Welche Kernaufgaben, welche Pflichten hat er? Wie soll die Politik dem Problem wachsender Lasten und Schulden begegnen? Wie steht es um Eigenverantwortung und Mündigkeit der Bürger? Rainer Hank setzt sich kritisch mit den Ansprüchen an den Staat auseinander.

4,50 € zzgl. Versandkosten (ab 1 kg Versandgewicht)
Lieferzeit in Deutschland: ca. 1 bis 7 Werktage (Details)
Lieferzeit ins Ausland: ca. 5 bis 63 Werktage (Details)

   in den Warenkorb

Inhalt

Es wird hierzulande selten hinterfragt, wozu der Staat da ist – wir glauben die Antwort zu kennen: Der Staat ermöglicht, stützt, gleicht aus, sichert, fördert, und er tut das mit guten Gründen und einem immens hohen finanziellen Aufwand. Was aber, wenn die eingegangenen Verpflichtungen nicht mehr geleistet werden können, ohne in einen Teufelskreis der Verschuldung zu geraten? Was, wenn eine Gute-Laune-Politik wegen leerer Kassen an ihre Grenzen gerät oder die öffentliche Hand zum Selbstbedienungsladen verkommt? Die gegenwärtige Finanz- und Eurokrise sei letzten Endes, so Rainer Hank, nicht den Banken oder den Märkten anzulasten, im Gegenteil. Vielmehr, so seine provokante These, habe der Wohlfahrts-Staat seine Wohltaten überdehnt und staatstragende Tugenden wie Selbstverantwortung, Mündigkeit und Eigeninitiative schleichend entwertet. Einen Weg aus der Krise sieht Hank demzufolge in der Rückbesinnung auf die Kernaufgaben des Staates und – in finanzpolitischer Hinsicht – auf überschaubare Einheiten auf allen Ebenen, nicht zuletzt in Europa.



Autor: Rainer Hank, Seiten: 446, Erscheinungsdatum: 12.06.2014, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 1418