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Coverbild Transformationen in Osteuropa im 20. Jahrhundert

Schriftenreihe (Bd. 1475)

Transformationen in Osteuropa im 20. Jahrhundert

Die Umbrüche in Osteuropa im 20. Jahrhundert waren groß: Der Staatssozialismus entstand und brach wieder zusammen. Die Demokratisierung muss sich gegen dieses Erbe – auch der einstigen sowjetischen Dominanz – behaupten. Das Buch beleuchtet diese doppelte Transformation in historischer und aktueller Perspektive.

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Inhalt

Die Staaten Osteuropas sind bis heute durch die großen Transformationen im 20. Jahrhundert geprägt. Nach 1917 etablierten sich die Bolschewiki in Russland; als Siegermacht des Zweiten Weltkriegs forcierte die Sowjetunion nach 1945 ihre politische und ökonomische Dominanz über die Staaten Ostmittel- und Südosteuropas. Mit den beginnenden Reformen Michail Gorbatschows begann die Demokratisierung, aber auch die Schwächung des sowjetischen Staatssozialismus. Die Satellitenstaaten Osteuropas lösten sich teils zögernd, teils eruptiv aus der sowjetischen Umklammerung und leiteten einen Transformationsprozess hin zu marktwirtschaftlichen und demokratischen Strukturen ein. Das Buch zeichnet nicht nur den geschichtlichen Verlauf dieser doppelten Transformation nach. Es bietet auch sozialwissenschaftliche Erklärungen und Deutungen und beleuchtet gegenwärtige Krisen und Verwerfungen im Zuge der Transformation.



Autor: Dieter Segert, Seiten: 272, Erscheinungsdatum: 16.10.2014, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 1475