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Coverbild Unsere Wunden kann die Zeit nicht heilen

Schriftenreihe (Bd. 1515)

Unsere Wunden kann die Zeit nicht heilen

Was der NSU-Terror für die Opfer und ihre Angehörigen bedeutet

Die Mordserie des NSU offenbarte eine neue Dimension des Rechtsterrorismus in Deutschland. Bis zum Auffliegen der Terrorzelle 2011 mussten die Familien der Mordopfer mit anhaltenden Verdächtigungen leben. In diesem Buch kommen die Hinterbliebenen selbst zu Wort.

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Inhalt

Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Mehmet Turgut, İsmail Yaşar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubaşık, Halit Yozgat und Michèle Kiesewetter: Neun Kleinunternehmer mit Migrationshintergrund und eine Polizistin ermordete der "Nationalsozialistische Untergrund", kurz NSU, zwischen 2000 und 2007. Jahrelang ignorierten Behörden Hinweise auf ein fremdenfeindliches Motiv, vielmehr gerieten die Opfer und ihre Angehörigen selbst ins Visier der Ermittlungen. Den Getöteten wurde eine Nähe zur organisierten Kriminalität unterstellt. Nach dem Auffliegen der NSU-Terrorzelle im Jahre 2011 kamen gravierende Ermittlungspannen ans Licht. Auch die Rolle des Verfassungsschutzes ist seither Gegenstand politischer und medialer Diskussion. Dieses Buch, herausgegeben von Barbara John, Ombudsfrau für die Hinterbliebenen der Opfer der NSU-Morde, lässt die Angehörigen zu Wort kommen. Sie berichten über Trauer, Verzweiflung, Stigmatisierung und nicht zuletzt darüber, wie die Taten sie von einem Land entfremdet haben, in dem sie sich eigentlich eine neue Heimat aufgebaut zu haben glaubten.



Herausgeberin: Barbara John, Seiten: 176, Erscheinungsdatum: 04.11.2014, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 1515

 
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