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Coverbild Redefeiheit

Schriftenreihe (Bd. 1504)

Redefreiheit

Öffentliche Debatten in Leipzig im Herbst 1989

Die Leipziger Montagsdemonstrationen mündeten seit Anfang Oktober 1989 in öffentliche Debatten und verbale Konfrontationen zwischen Bürgern und der Staatsmacht. Das Buch enthält eine Fülle verschriftlichter Tondokumente. Sie spiegeln Angst und Aufbruchstimmung in den Wochen bis zum Untergang der DDR.

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Inhalt

Den 40. Jahrestag der Staatsgründung am 7. Oktober 1989 brachte das Regime, wie überall in der DDR, so auch in Leipzig, in erzwungener Ordnung über die Bühne. Die seit Langem gärende Unzufriedenheit der Menschen in der Stadt der Friedensgebete aber ließ sich gleichwohl nicht länger zum Schweigen bringen. Angesichts einer sprachlosen, indes gewaltbereiten Obrigkeit suchten nach der in vielerlei Hinsicht entscheidenden Montagsdemonstration vom 9. Oktober immer mehr Menschen die verbale Konfrontation mit der Staatsgewalt. Sie traten in öffentlichen Debatten und Podiumsdiskussionen für gesellschaftliche Erneuerung, für Meinungsfreiheit und  Dialog ein.

Die Autoren dieses Buches haben eine Fülle dieser in Tondokumenten erfassten Debatten im originalen Wortlaut zusammengetragen und ordnen sie in den historischen Kontext ein. So spiegeln die Protokolle die intensive, von Anspannung, Angst und Aufbruchswillen zeugende Stimmung der Menschen in den Wochen vor dem Fall der Mauer: auf den Straßen der Stadt, im Studentenclub Moritzbastei, im "academixer-Keller" oder im Gewandhaus.



Herausgeber: Thomas Ahbe / Michael Hofmann / Volker Stiehler, Seiten: 752, Erscheinungsdatum: 06.11.2014, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 1504