bpb-Publikationen
Coverbild Entspannung in EuropaNeu: Coverbild Entspannung in Europa

Schriftenreihe (Bd. 1461)

Entspannung in Europa

Die Bundesrepublik Deutschland und der Warschauer Pakt 1966 bis 1975

Mitte der 1960er Jahre trat der Ost-West-Konflikt in eine neue Phase ein. Auf harte Konfrontation folgte, wesentlich beeinflusst von der Ostpolitik Willy Brandts, eine Ära der Entspannung und eine langsame, aber stetige Entkrampfung des deutsch-deutschen Verhältnisses, auch wenn auf beiden Seiten Vorbehalte bestehen blieben.

1,00 € zzgl. Versandkosten (ab 1 kg Versandgewicht)
Lieferzeit in Deutschland: ca. 1 bis 7 Werktage (Details)
Lieferzeit ins Ausland: ca. 5 bis 63 Werktage (Details)

   in den Warenkorb

Inhalt

Der Ost-West-Konflikt, der schon bald nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs die Weltpolitik bestimmt hatte, trat Mitte der 1960er Jahre in eine neue Phase: Auf die Zeit der harten Konfrontation (Mauerbau, Kubakrise) folgte eine Ära der Entspannung. Gottfried Niedhart analysiert diesen Prozess und die besondere Rolle der Bundesrepublik Deutschland. Geprägt von Willy Brandt und Egon Bahrs Programmatik vom "Wandel durch Annäherung", hatte die Ostpolitik einen wesentlichen Anteil an der langsamen, aber stetigen Entkrampfung des Verhältnisses zwischen Ost und West. Die Bundesrepublik respektierte die territoriale Nachkriegsordnung Europas, ohne das Fernziel eines wiedervereinigten Deutschlands aufzugeben. Detailliert zeichnet Niedhart die Schritte der Annäherung nach und skizziert dabei sowohl die Erwartungen und Vorbehalte in der Bundesrepublik und den Staaten des Warschauer Paktes als auch die Intentionen, die beide Seiten mit ihrer Politik verfolgten.



Autor: Gottfried Niedhart, Seiten: 130, Erscheinungsdatum: 03.11.2014, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 1461