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Coverbild Imperiale Gewalt und mobilisierte Nation

Schriftenreihe (Bd. 1489)

Imperiale Gewalt und mobilisierte Nation

Europa 1914-1945

In den Jahren zwischen 1914 und 1945 war Europa von einem Spannungsverhältnis zwischen imperialem Machtstreben und nationaler Mobilisierung gekennzeichnet. Ausgehend von dieser These analysiert Lutz Raphael die Vorgänge in Europa im Zeitalter der Weltkriege, an dessen Ende der Kontinent in Trümmern lag.

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Inhalt

Was geschah zwischen 1914 und 1945? Welche Schritte führten in die Katastrophe der beiden Weltkriege? Zu Beginn des Jahrhunderts geriet der europäische Kontinent in den Sog der Moderne: Fortschrittsgläubige und Traditionalisten rangen um die Vorherrschaft in Kultur und Gesellschaft, die alten Machtträger mit Kräften der Liberalisierung und Demokratisierung. Durchdrungen von dem Gefühl, die Zukunft zu gestalten, agiert die Politik. Zugleich bahnten Wissenschaft, Wirtschaft und Technik den Weg für die soziale, räumliche und mediale Mobilisierung vieler Menschen – aber sie boten keinen Schutz vor Ungerechtigkeit, Perspektivlosigkeit und Überforderung, vor Manipulation, Ausgrenzung und Machtmissbrauch. Lutz Raphael analysiert den Nährboden einer Epoche, die von erbitterter ideologischer Konkurrenz ebenso gezeichnet ist wie von rücksichtslosem Herrschaftsstreben. Am Ende des Zeitalters der Weltkriege lag Europa in Trümmern.



Autor: Lutz Raphael, Seiten: 289, Erscheinungsdatum: 26.11.2014, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 1489