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Coverbild Die Stalingrad-Protokolle

Schriftenreihe (Bd. 1493)

Die Stalingrad-Protokolle

Sowjetische Augenzeugen berichten aus der Schlacht

Wie erlebten russische Zivilisten und Soldaten die Schlacht um Stalingrad 1942/43? Jochen von Hellbecks Buch legt Augenzeugenberichte vor, die noch während der Kampfhandlungen entstanden. Sie erlauben einen authentischen und unmittelbaren Blick auf eine der entscheidenden Schlachten des Zweiten Weltkriegs.

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Inhalt

Historiker bezeichnen die Schlacht um Stalingrad (August 1942 bis Januar 1943) als Wendemarke des Zweiten Weltkriegs: Die Niederlage der 6. Armee sei der Anfang vom Ende der nationalsozialistischen Herrschaft gewesen. In der Sowjetunion wie in Deutschland ist die Schlacht zur großen Erzählung, ja zum Mythos über leiden und Heroismus im Zweiten Weltkrieg geworden. Der in den USA lehrende deutsche Osteuropahistoriker Jochen Hellbeck legt mit diesem Buch eine Auswahl aus 215 Gesprächsprotokollen vor, die eine Moskauer Expertenkommission noch während der Kampfhandlungen mit Augenzeugen – Soldaten, Sanitäterinnen, Einwohnern Stalingrads und Mitgliedern der Stadtverwaltung – fertigte. Damit erhalten deutsche Leserinnen und Leser erstmals eine authentische und unmittelbare Sicht auf die sowjetische Wahrnehmung der Schlacht. Die Protokolle sind in der Sowjetunion nie veröffentlicht worden; bis heute liegen die über 5000 Seiten unter Verschluss. Der Herausgeber hat die Auswahl kompetent eingeleitet und in ihren Entstehungskontext eingeordnet.



Autor: Jochen Hellbeck, Seiten: 608, Erscheinungsdatum: 15.01.2015, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 1493