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Coverbild Wege ohne HeimkehrNeu: Coverbild Wege ohne Heimkehr

Schriftenreihe (Bd. 1497)

Wege ohne Heimkehr

Die Armenier, der Erste Weltkrieg und die Folgen

Im Ersten Weltkrieg wurden mehr als die Hälfte der im Osmanischen Reich lebenden Armenier Opfer von Massakern bzw. starben bei Deportationen und in Lagern. Diese Anthologie wendet sich in zeitgenössischen und modernen literarischen Zeugnissen ihrem Schicksal zu und ordnet diese in den historischen Zusammenhang ein.

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Inhalt

Um 1900 wurde das Osmanische Reich von schweren inneren und äußeren Krisen erfasst. Niederlagen und Gebietsverluste beförderten religiös und ethnisch motivierte Spannungen, die sich insbesondere gegen die christlichen Armenier in dem überwiegend muslimischen Vielvölkerstaat wandten. In Verbindung mit nationalistische4n Motiven kam es bereits im Vorfeld des Ersten Weltkriegs zur Diskriminierung der armenisch-christlichen Minderheit. Deren Hilfeersuchen bei den europäischen Mächten und die sich formierende armenische Gegenwehr nahmen während der Weltkriegsjahre nationalistische türkische Kräfte zum Anlass, die Armenier als Staatsfeinde zu betrachten. Zwischen 1915 und 1916 fielen Hunderttausende Deportationen und Massakern zum Opfer. Diese Anthologie trägt zeitgenössische und moderne literarische Zeugnisse zusammen.



Herausgeberin: Corry Guttstadt, Seiten: 203, Erscheinungsdatum: 16.04.2015, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 1497