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Coverbild Sparprogramme töten

Schriftenreihe (Bd. 1568)

Sparprogramme töten

Die Ökonomisierung der Gesundheit

Austeritätspolitik führt mitunter zu gravierenden Einschnitten. Aber wie schmerzhaft sind Ausgabenkürzungen wirklich? Die Epi­de­mio­lo­gen David Stuckler und Sanjay Basu haben Auswirkungen von Einsparungen in Sozial- und Gesundheitswesen empirisch untersucht - und kommen zu beunruhigenden Ergebnissen.

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Inhalt

Sparprogramme zur Überwindung ökonomischer Krisen sind schmerzhaft. Das räumen zuweilen selbst ihre Befürworter ein. Die Epidemiologen David Stuckler und Sanjay Basu können anhand statistischer Analysen belegen, dass insbesondere Kürzungen der Sozial- und Gesundheitsbudgets häufig weit gravierendere Folgen haben als öffentlich eingestanden: Sie beeinträchtigen den Lebensstandard der Betroffenen und führen vor allem bei den Schwächsten der Gesellschaft zu Versorgungslücken. Stuckler und Basu stützen ihre These einer weit reichenden destruktiven Wirkung von Sparprogrammen mit Daten der Weltwirtschaftskrise von 1929 und aktuellen Entwicklungen in Island und Griechenland. Eine Abkehr von der Austeritätspolitik könne, so ihr provokantes Credo, unter ökonomischen Gesichtspunkten der Krisenbewältigung sogar zuträglich sein – und Leben retten.



Autor: David Stuckler/Sanjay Basu, Übersetzung: Richard Barth, Seiten: 220, Erscheinungsdatum: 06.07.2015, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 1568

 
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