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SR_Sinti und Roma

Schriftenreihe (Bd. 1531)

Sinti und Roma: Die unerwünschte Minderheit

Über das Vorurteil Antiziganismus

Sinti und Roma sehen sich vielfach mit tradierten Vorurteilen konfrontiert. Wolfgang Benz hinterfragt die Herausforderungen, die Sinti und Roma angeblich für Gesellschaft, Arbeitsmarkt und Sozialsysteme darstellen. Er fragt nach Ansätzen für einen menschenrechtskonformen, guten Umgang mit der Minderheit.

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Inhalt

Wenn die Rede auf Sinti und Roma kommt, entstehen häufig Bilder im Kopf: Vorstellungen von Armut, Kriminalität, mangelnder Fähigkeit oder Bereitschaft zur Anpassung. Dabei vermischen sich tradierte Vorurteile, auch aus der Literatur, mit modernen Assoziationen, die medial oder auch politisch befeuert werden. Wolfgang Benz stellt die reflexartige Ablehnung ebenso wie das Stereotyp von der Gefahr infrage, die Sinti und Roma angeblich für Gesellschaft, Arbeitsmarkt und Sozialsysteme darstellen. Er beleuchtet mit Methoden der vergleichenden Vorurteilsforschung zunächst Mechanismen, Gründe, Folgen und Strukturen eines europaweit noch immer verbreiteten Antiziganismus. In Interviews mit politischen und gesellschaftlichen Akteuren wird zudem nach Ansätzen dafür gefragt, wie ein menschenrechtskonformer, auf Integration zielender, guter Umgang mit der Minderheit auf kommunaler und sozialer Ebene aussehen kann.



Autor: Wolfgang Benz, Seiten: 315, Erscheinungsdatum: 10.07.2015, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 1531

 
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bpb:magazin 1/2012

Den thematischen Rahmen der ersten Ausgabe des bpb:magazins bildet eine der wichtigsten Fragen der politischen Bildung überhaupt: Wie kann Europa weiter gelingen? Außerdem: Reportagen, Interviews und Hintergrundinformationen zu den aktuellen Schwerpunktthemen der bpb: der arabischen Zeitenwende, dem Engagement gegen Rechtsextremismus und den Fragen nach Demokratie und Beteiligung. Zu diesen bietet die bpb Veranstaltungen, Publikationen und Multimedia-Angebote an. Weiter...