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Coverbild Schiffbruch

Schriftenreihe (Bd. 1627)

Schiffbruch

Das Versagen der europäischen Flüchtlingspolitik

Zu Hunderttausenden fliehen Menschen nach Europa, zumeist aus Lebensbedingungen, denen sie sich nicht mehr gewachsen sehen: Krieg, Verfolgung, Terror, Armut, Perspektivlosigkeit, Unterdrückung. Wie geht Europa mit dieser Situation um, das sich als Raum des Friedens, der Sicherheit und des Rechts begreift?

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Inhalt

Die Europäische Union begreift sich als Raum des Friedens, der Sicherheit und des Rechts. Nicht nur gemessen an diesem Selbstverständnis ist jeder tote Flüchtling an Europas Außengrenzen einer zu viel. Das Asylrecht soll flüchtende Menschen vor Diskriminierung, Verfolgung und Krieg schützen, doch in der Realität scheinen die europäischen Staaten diesem Anspruch zurzeit nicht gerecht werden zu können. Die Asylexperten Wolfgang Grenz, Julian Lehmann und Stefan Keßler identifizieren gravierende Schwachstellen in der europäischen wie der deutschen Flüchtlingspolitik: das Fehlen legaler Migrationswege, die Abschottung der Außengrenzen, Mängel im Asylverfahren, unzureichende Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen. Wie könnte ein humanerer Umgang mit Asylsuchenden gewährleistet werden? Bereits das bestehende System, so die Autoren, liefere genügend Spielraum für deutliche Verbesserungen. Sie plädieren für eine Flüchtlingspolitik, die Maßnahmen zur Integration ebenso umfasst wie eine Abkehr von einer Kultur der Abschreckung.



Autor: Wolfgang Grenz / Julian Lehmann / Stefan Keßler, Seiten: 208, Erscheinungsdatum: 31.08.2015, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 1627

 
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