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Schriftenreihe 1600: Lusitania

Schriftenreihe (Bd. 1600)

Lusitania

Kulturgeschichte einer Katastrophe

Im zweiten Jahr des Ersten Weltkriegs torpedierte ein deutsches U-Boot den britischen Atlantik-Liner "Lusitania"; es gab mehr als 1000 Tote. Wie wurde die kaltblütige Versenkung des Schiffs in den kriegsbeteiligten Ländern bewertet? Wer deutete sie und mit welcher Absicht? Willi Jasper schildert die Katastrophe und ordnet sie kulturgeschichtlich ein.

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Inhalt

Am 7. Mai 1915 torpedierte ein deutsches U-Boot den britischen Atlantik-Liner "Lusitania". Das Schiff versank binnen weniger Minuten und riss knapp 1.200 Menschen in den Tod, darunter viele Frauen und Kinder. Während große Teile der deutschen Publizistik die kaltblütige Versenkung als Erfolg gegen die britische Seeherrschaft feierten, sahen sich ihre alliierten Kriegsgegner in ihrer Einschätzung bestätigt – die Deutschen seien Barbaren, die im Krieg vor keiner zivilisatorischen Schranke haltmachten und auch vor der Ermordung von Zivilisten nicht zurückscheuten. In einem kulturgeschichtlichen Zugriff zeichnet Willi Jasper den Verlauf der Schiffskatastrophe nach und bettet sie ein in die Geschichte der zunehmenden Entgrenzung von Gewalt, die in den Kriegen des 20. Jahrhunderts fortan eine traurige Kontinuität darstellen sollte.



Autor: Willi Jasper, Seiten: 208, Erscheinungsdatum: 15.09.2015, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 1600